Themenbereich: Nachsorge

"wie kann ich eine erneute Ausschabung umgehen?"

Anonym

Frage vom 03.11.2005

Hallo liebes Hebammenteam, ich hatte am 01.10.05 eine Ausschabung nach einem med. Abbruch aufgrund Anenzephalie in der 19. SSW. Nach etwa 2 1/2 Wochen leichten Wochenflusses, nahmen nach 3 Wochen die Blutungen wieder zu und ähnelten einer Periodenblutung in Aussehen und Geruch, begleitet von einem leichten Ziehen im Unterleib. Die FA sah im Ultraschall am 24.10. eine aufgebaute Schleimhaut und meinte, es könnte eine Periodenblutung sein. Sollte die Blutung innerhalb der folgenden 2 Wochen nicht auffhören, müsste evtl. die Ausschabung wiederholt werden. Die Blutungen treten jetzt, fast 5 Wochen nach der Ausschabung , zwar abgeschwächt, aber dennoch mehrmals täglich hellrot (meist beim Toilettengang) auf , daraufhin meist dunkle Schleimhautfetzen. Ich habe kein Fieber und keine Schmerzen. Könnte es sich um ein Wiedereinsetzen der Periode handeln oder eher Wundblutungen? Ich möchte wenn möglich nicht nochmals eine Ausschabung über mich ergehen lassen.

Anonym

Antwort vom 03.11.2005

Hallo, leider kann man das via Netz überhaupt nicht beurteilen. Ich würde, um das Zusammenziehen der Gebärmutter zu unterstützen, Frauenmanteltee empfehlen. 5 Wochen nach einer so späten Fehlgeburt könnte zwar noch Wochenfluß laufen, der wäre dann aber bräunlich, gelblich und dann wäre auch die Schleimhaut nicht aufgebaut. Hilft der Frauenmanteltee nach 3-4 nicht deutlich, müssen sie sich noch mal mit Ihrem Arzt besprechen. Trotz fehlendem Fieber oder Schmerzen können zurück gebliebene Plazentareste langfristig Probleme machen. Herzliche Grüße und alles Gute, Ina

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