Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Empfielt es sich weiter Temperatur zu messen?"

Anonym

Frage vom 03.11.2005

Hallo liebes Hebammenteam,
erstmal ein großes Lob an Euch. Ihr seid super, bitte macht weiter so!
Bin 31 Jahre und habe seit Nov.2004 die Pille abgesetzt. Habe leider einen schwankenden Zyklus von 26 bis 34 Tagen. Spüre jedoch jeden Monat einen ziemlich heftigen Mittelschmerz, welcher 4 -5 Tage anhält. Der Schleim ist in dieser Zeit auch eindeutig klar und ziehbar. Paar Tage später ist der Schleim wieder weg und die Brust spannt leicht und ist empfindlicher, was ja dann die 2. Zyklushälfte kennzeichnet. Ich war bis jetzt voll überzeugt, dass ich da meinen Eisprung hatte!
Habe jedoch jetzt mal Temperatur dazu gemessen und festgestellt, dass ich gar keinen Eisprung hatte!!! ( Vor mir eingebildeten Eisprung 36,05 Grad, danach nur 36,19 Grad!) Das schwankte dann die 2. Zyklushälfte mal 36,39 Grad und dann wieder mal nur 36,14 Grad und jetzt am 30. Zyklustag erst Anstieg auf 36,57 Grad! Könnte es sein das hier diese Gelbkörperschwäche vorliegt?? Nehme übrigens seit Juni Agnucaston.
Empfehlt Ihr mir weiter die Temp. zu messen? Wollte dies eigentlich nicht tun, da ich dass Gefühl habe mich dadurch noch mehr unter Druck zu setzen! Hab auch bemerkt, dass ich wenn ich durch Klingeln des Weckers aus dem Tiefschlaf gerissen werde die Temp. deutlich niedriger ist, als wenn ich von allein zu dieser Zeit aufwache! Kann das sein??
Mein Mann und ich wünschen uns doch so sehr endlich auch ein Baby und ich habe irgendwie Angst, dass mir die Zeit so langsam davonläft und es gar nicht mehr klappen will!
Habt vielen Dank schon mal im voraus!

Antwort vom 03.11.2005

Wenn Sie gar keinen Eisprung haben, dann liegt das nicht am Gelbkörper, denn der entsteht erst nach dem Eisprung. Das Agnucaston, das den Gelbkörper unterstützt, ist daher nicht das geeignete Mittel für Sie. Sie können sich aus Angelikawurzel (Apotheke) einen Tee bereiten (2 Teelöffel mit 250 ml kalten Wasser ansetzen, aufkochen, 1 min ziehen lassen. Sie können sich dazu auch von eineR HeilpraktikerIn od. eineR naturheilkundlich orientierten SchulmedizinerIn beraten lassen (ich habe den Tipp aus „Heilpflanzen für Frauen“ von Birgit Laue). Vielleicht hilfts, ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

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