Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Ein Kind trotz Panikattacken?"

Anonym

Frage vom 06.11.2005

Liebe Hebamme,
Mein Freund und ich wünschen uns schon seit einigen Jahren ein Kind. Nun wurde es konkreter und ich habe mir die Spirale ziehen lassen. Und was mich jetzt sehr bedrückt ist Folgendes: Vor ungefähr einem Jahr hatte ich eine Panikattacke, bin seither in einer Psychotherapie und habe seit langem keine Ängste mehr. Aber letzte Woche hatte ich wieder so einen Anflug von Panik - gerade soviel, um mich daran zu erinnern wie furchtbar das ist. Ja, und nun hab ich ganz viel darüber gelesen, dass es vielen Frauen mit Panikattacken während der Schwangerschaft besonders gut gehen kann, aber auch, dass diese Panik und auch Depressionen während und nach der Schwangerschaft ganz schlimm wiederkommen können. Ich weiß jetzt wirklich gar nichts mehr. Wir hätten so gern ein Kind, aber ist es nicht unverantwortlich, so ein Risiko einzugehen? Wie schrecklich muss es für ein Kind sein, wenn die Mutter sowas hat? Andererseits wächst man vielleicht durch diese große Verantwortung über sich hinaus und findet Halt? Was soll ich bloß tun...

Anonym

Antwort vom 06.11.2005

Hallo, Sie haben nach der Panikattacke offensichtlich das für Sie Richtige getan: Sie haben sich in Therapie begeben und das hatte Erfolg! Ich halte es nicht für unverantwortlich, wenn Sie schwanger werden. Halten Sie Kontakt mit Ihrer TherapeutIn, seien Sie aufmerksam und suchen Sie sich Hilfe, wenn Sie merken, dass sich was anbahnt. Und haben Sie Vertrauen in sich selbst! Es ist auch gut möglich, dass Sie durch die Schwangerschaft und das
Mama-dasein "geheilt" werden. Wenn Sie dann schwanger sind, suchen Sie sich gleich zu Beginn eine Hebamme, die Sie durch die Schwangerschaft begleitet! Alles Gute! Barbara

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