Themenbereich: Schlafen

"wie können wir nächtliches Schlafen im eigenen Bett fördern?"

Anonym

Frage vom 10.11.2005

Hallo!

Unser Sohnemann ist jetzt 19 Monate alt und die Nächte werden immer "schlimmer"! Seit seinem 1. Geburtstag schläft Basti allein in seinem Zimmer ein und zu späterer Stunde kommt er dann mit zu uns! Die Zeit wird aber nun immer kürzer, wo er in seinem Zimmer schläft! Um 7 gehts ins Bett und um 8 knackt schon das erste Mal das Babyfon! Anfangs will er nur trinken und schläft dann weiter, aber irgendwann lässt er sich dann gar nicht mehr beruhigen und das einzigste ist ihn mit zu uns zu nehmen! Und so ist es immer öfter so, das einer von uns schon 21 Uhr im Bett liegt! Aber selbst da ... fast stündlich schreien, trinken 8bis zu 700 ml in der Nacht) ... durchnässt ... Windel wechseln. Er ist dann kaum ansprechbar und schreit nur noch. Tagsüber kann er sich schon sehr gut verständigen und uns sagen was er will! Momentan wachsen die Eckzähne, was sicher auch ein grund mit sein wird, aber die Methode ... reingehen, reden und wieder raus funktioniert bei uns nicht ... er schreit dann so sehr, das wir Angst haben er erstickt oder müsste sich übergeben Eigentlich haben wir ja auch kein Problem wenn er bei uns im Bett schläft, aber nicht von Anfang an!
Sollten wir ihm strikt "verbieten" mit zu uns zu kommen?? Trinken abgewöhnen ?? Wie am besten? Momentan schreit er solang bis wir ihm zu trinken anbieten... dann unterbricht er für ein kurzes "Jaaa"!

Anonym

Antwort vom 10.11.2005

Hallo, Ihr Vorschlag wäre auch der meine. Ich würde ihm strikt im Bett nichts mehr zu essen sprich trinken geben und auch egal wie lange und wie lautstark er sich beschwert tapfer durchhalten. In der Regel haben die Kinder das innerhalb von ein paar Tagen verinnerlicht, wenn Sie beide sich sich nicht erweichen lassen. In dem Alter braucht ein Kind nachts nichts mehr zu essen und auch nichts zu trinken. Ausnahmezeiten können Zähne und natürlich Krankheit sein, aber alles andere sind Marotten. Meine Erfahrung ist, dass die Kinder einfach merken ob Sie sich mit Ihrem Tun sicher sind und unnachgiebig sein werden, oder ob Sie eine Bereitschaft zum Weichwerden mitbringen. Wenn er sich durch das immer wieder zu ihm gehen nur noch mehr aufregt würde ich auch das lassen, manche Kinder kommen so schneller zur Ruhe. Was Ihr Sohn macht ist was ganz typisches , und es ist was was man ihm gut abgewöhnen kann. Sicher wird es hart für Sie beide, aber der Aufwand lohnt sich - für alle drei. Gruß Judith

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