Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"muss ein Abbruch sein?"

Anonym

Frage vom 29.11.2005

Hallo,

ich habe eine Frage, wobei es um meine Schwester geht. Sie ist 34 Jahre alt, gesund und munter, hat eine 2,5 jährige Tochter, nimmt keine Medikamente oder hat sonst ein Risiko. Sie hatte bereits im April diesen Jahr einen "normalen" Abbruch in der 10. Woche. Sie war/ist nun wieder in der 10. Woche schwanger, wobei vor 2 Wochen festgestellt wurde, dass ihr Fruchtblase viel zu klein ist. Was auf dem Ultraschallbild auch zu erkennen ist, dass der Embryo praktisch keinen Platz hat und unklar ist, wie er versorgt werden kann. Die Untersuchung letzte Woche hat keine Veränderung ergeben. Heute nun ebenfalls, wobei nun kaum noch Herztöne zu hören waren bzw. sehr unregelmässig. Der Frauenarzt hat ihr nun für kommenden Donnerstag zum Abbruch geraten. Es würde mich interessieren, ob Sie dieses Phänomen kennen und ob die Aussichten tatsächlich so schlecht sind, dass nun ein Abbruch entschieden wird. herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Anonym

Antwort vom 29.11.2005

Hallo, ich sehe überhaupt keine Indikation für einen Abbruch. Was soll denn mit dem Kind nicht in Ordnung sein? Herztöne in dieser Woche auf Qualität zu beurteilen halte ich für anmaßende Scharlatanerie.Zudem lebt das Kind Ihrer Schwester und keiner mag die Platzverhältnisse beurteilen, die in dieser Fruchthöhle sind. Das klingt seitens des Arztes alles ziemlich schauerlich finde ich. Ohne eine zweite Meinung und ohne klare Ansage, was mit diesem Kind nicht stimmen soll, würde ich keinen Abbruch zustimmen. Sollte das Kind tatsächlich nicht gesund sein, darf sie hier ja auch zu jedem beliebigen späteren Zeitpunkt abtreiben. Derzeit bringt der Arzt ein lebendes Kind um...Gruß Judith

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