Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Ist die indische Brücke bei VWP möglich?"

Anonym

Frage vom 18.12.2005

Hallo.
Ich bin in der 31. SSW, habe eine Vorderwandplazenta und mein Baby befindet sich in der BEL. Dass es noch Zeit hat sich zu drehen, dass weiss ich, aber meine Frage ist die: Ist es unbedenklich die sog. Indische Brücke bei einer Vorderwandplazenta zu probieren? Ich hab schon gehört dass man bei der VWP keine Drehungsversuche unternehmen soll. Ist diese Art von Plazenta denn so risikoreich. Was kann alles passieren? Vielen Dank im Voraus!!
MfG

Anonym

Antwort vom 18.12.2005

Hallo, bei einer sog. "äußeren Wendung" kann das Kind zwischen der 35.-37.SSW im Krankenhaus mit den Händen von außen gedreht werden. Da wird richtig ordentlich angepackt. Für diesen Wendungsversuch gibt es verschiedene Kriterien, u.a. darf keine VWP vorliegen, da dann zuviel an ihr manipuliert wird, was im schlimmsten Fall zu einer zu frühen (teilweisen)Lösung der Plazenta führen könnte. Damit werden Sie sich nicht beschäftigen müssen. Die Indische Brücke oder auch Haptonomie, Moxa-Zigarren, ein Glöckchen, mit der Taschenlampe oder andere alternative "sanfte" Methoden, können ohne Bedenken angewandt werden. In der 31.SSW liegen noch 1/3 aller Babies in BEL, wohingegen am Ende der SS nur noch ein paar einzelne Prozent die BEL beibehalten haben. Alles Gute!Barbara

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