Themenbereich: Schlafen

"wie kann ich die Schlafenszeiten besser einteilen?"

Anonym

Frage vom 10.01.2006

Hallo liebes Hebammenteam!
Heute habe ich einmal eine Frage zum Mittagsschlaf.
Mein Sohn ist 11 Monate alt und ist morgens ca. gegen 6.30 - 7.00 Uhr wach, er hat dann 11 Stunden geschlafen.
Da er meist vormittags nochmal knatschig wurde, bin ich bisher immer mit ihm nochmal spazieren gegangen und er hat eine halbe Stunde im Kinderwagen geschlafen.
Dadurch verschob sich natürlich der Mittagsschlaf nach hinten, so ca. bis 13.00/13.30 Uhr. In der letzten Zeit hat er da oft nur noch 40 min. geschlafen und war dann den ganzen Nachmittag nörgelig, sprich unausgeschlafen.
Nun versuche ich, ihn vormittags wachzuhalten, habe da aber dann natürlich ein quakiges Kind, es sei denn, er ist abgelenkt - einkaufen o. Ä.
Mittags lege ich ihn dann gegen 12.00 Uhr hin, aber er schläft trotzdem nur 1,5 Stunden und ist dann - siehe oben - wieder knatschig und der Nachmittag ist dann zu lang für ihn. Meist gehe ich dann doch nochmal spazieren und er hält das Nickerchen, was er sonst vormittags hatte, jetzt nachmittags.
Was mache ich falsch??? So ist er ja eigentlich permanent schlecht gelaunt und sehr anstrengend. Oder ist das nur die Umgewöhnung?
Wie oft und wielange sollten Kinder in dem Alter denn ungefähr schlafen?
Danke für Ihre Hilfe!
Gruß

Anonym

Antwort vom 10.01.2006

Hallo, das Schlafbedürfnis von Kindern/Säuglingen variiert sehr. Da Ihr Sohn nachts 11h schläft(was im normalen Rahmen liegt)könnte er zusätzlich über Tag noch 1-4h schlafen.Dass er gerade so nörgelig ist,hat sicher (u.a.) mit der Umstellung der Schlafzeiten zu tun. Vielleicht ist ein früher Mittagsschlaf (11.30Uhr z.B.) anzustreben, dass er dann länger noch länger am Mittag schläft.
Vielleicht braucht Ihr Kind auch noch sowohl morgens wie nachmittags ein Nickerchen und schläft um die Mittagszeit nicht mehr sehr lange. Probieren Sie es aus- bald wird sich wieder ein Rhythmus finden, mit dem Sie beide zufrieden sind. Vielleicht liegt das Knatschig sein auch daran, dass Ihr Kind gerade einen wichtigen motorischen Schritt vor sich hat, den es erst noch in Griff kriegen muss. Nichts wird bleiben wie es ist- haben Sie Geduld!Alles Gute, Barbara

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