Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"900 km Autofahrt 33. SSW trotz Vorwehen?"

Anonym

Frage vom 12.01.2006

Liebe Hebammen, ich lebe in Frankreich, musste mich aber in der 18.SSW in Deutschland (zu Gast bei meinen Eltern) einer großen Myom-Operation unterziehen, in deren Folge es mehrfach zu zervixunwirksamen Schwangerschaftswehen gekommen ist, weshalb mir meine Frauenärztin zunächst von der Rückfahrt nach Frankreich abriet.
Jetzt ist die Fahrt für die 33./34. SSW geplant, weil eine Frühgeburt jetzt nicht mehr ganz so problematisch wäre.
Ich möchte gern wieder nach Hause zu meinem Mann für die Geburt (und weg aus einer relativ konfliktreichen Athmosphäre bei meinen Eltern), aber vor allem kein zu großes Risiko für das Baby eingehen. Wie ist Ihre Einschätzung? Ist es ratsamer jetzt zu fahren oder direkt mit dem Neugeborenen? Dazu kommt, dass wegen der Gebärmutter-OP vor 3 Monaten jetzt ein Kaiserschnitt geplant ist.
Mein Muttermund wird 14tägig kontrolliert und ist schön zu, das Baby liegt tief in Kopflage und drückt auf die Blase. Zervix über 3cm.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Anonym

Antwort vom 12.01.2006

Hallo, wenn Sie sich körperlich fit finden und da die Vorwehen noch nichts am Muttermund bewirkt haben, können Sie die Rückreise sicher antreten. Sicher ist es für Sie auch viel angenehmer, die letzten Schwangerschaftswochen mit Ihrem Mann zu erleben und das Kind zu Hause in Frankreich zu gebären. Vielleicht ist es eine Option, wenn jemand Sie im Auto begleitet und dann wieder mit dem Zug zurück fährt, oder das Ihr Mann mit dem Zug kommt und Sie zusammen nach Hause fahren. Halten Sie Pausen ein. Essen und trinken Sie regelmäßig und im Zweifelsfall können Sie noch eine Übernachtung einplanen. Wenn Sie selbst ehrlich zu sich sind, können Sie sehr gut einschätzen, wie belastbar Sie sind. Einen weiteren guten Verlauf und herzliche Grüße, Ina

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