Themenbereich: Fehlgeburt

"Was tun gegen frühzeitige Öffnung des Muttermundes?"

Anonym

Frage vom 31.01.2006

Hallo,
ich bin in der 36. SSW mit meinem ersten Kind schwanger. Gestern hatte ich eine Vorsorgeuntersuchung wobei meine Ärztin feststellte, dass der Muttermund ca 1cm geöffnet wäre und die Portio "wulstig". Des weiteren habe ich ziemlich heftige Schmerzen im Schambeinbereich, jedoch nur einseitig. Das Baby strampelt recht viel, liegt aber schon länger in SL. Es gibt laut meiner Ärztin auch keinen Grund zu großer Besorgnis bezüglich einer Frühgeburt, da alle Werte sehr gut sind. Da ich bisher absolut keine Probleme in der SS hatte und mich auch nicht sonderlich geschont habe (weil es mir halt immer toll ging) bin ich jetzt ziemlich nervös. Was kann ich (wenn überhaupt) tun, damit sich der Muttermund nicht frühzeitig weiter öffnet und was bedeutet Portio "wulstig"? Wäre dankbar für "guten Rat".

Anonym

Antwort vom 31.01.2006

Hallo, ich finde Sie dürfen Ihrer Frauenärztin vertrauen und sich weiter verhalten und bewegen wie bisher. Der Gebärmutterhals ist im unschwangeren Zustand 3-4 cm lang und sollte sich in den letzten Wochen der Schwangerschaft verkürzen. Wulstig bedeutet, dass sich bei Ihnen der Gebärmutterhals schon verkürzt hat und noch ein "wulstiger" Rest von wahrscheinlich um 1cm Länge steht. Wann Ihr Kind nun geboren wird, kann niemand sagen. Sie werden dazu "geburtshilfliche Wehen" bekommen, die auch Sie deutlich erkennen werden. Kinder gelten zwischen der abgeschlossenen 37. bis Ende der 42. Schwangerschaftswoche als reif geboren. Bei dem Muttermundsbefund, der bei Ihnen nun zu tasten ist, muß man nicht von Frühgeburtsbestrebungen ausgehen. Vertrauen Sie sich und dem Schwangerschaftsverlauf weiter und machen Sie sich über den eigentlich sehr schönen Muttermundsbefund keine Sorgen. Alles Gute und herzliche Grüße, Ina

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