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"wie verhalte ich mich bei fehlendem Rötelschutz?"

Anonym

Frage vom 08.02.2006

Liebes Hebammenteam, ich bin in der 9. Woche schwanger und erwarte mein erstes Kind. Bei der Vorsorgeuntersuchung stellte sich heraus, daß kein Impfschutz gegen Röteln besteht, obwohl ich als Jugendliche geimpft wurde. Der kleine Sohn (4 Jahre) meines Partners, der jede Woche Fr. bis Mo. bei uns lebt, wurde nicht geimpft, weil seine Mutter Impfungen ablehnt. Nun habe ich Bedenken wegen einer möglichen Ansteckung im Kindergarten. Wie hoch sind die Risiken, d.h. wie häufig treten Röteln auf? Reicht es, auf direkten Kontakt wie z.B. Kuscheln zu verzichten oder sollte ich mich evtl. sogar ausquartieren? Vielen Dank für Ihren Rat und herzliche Grüße!

Antwort vom 09.02.2006

Da die meisten Kinder gegen Röteln geimpft sind, treten diese nur noch sehr selten auf, es ist also die Gefahr nicht sehr groß, dass der Kleine Sie mit den Röteln ansteckt. Etwa bis zur 14. SSW könnte eine Inf. schlimme Schädigungen bei Ihrem Ungeborenen machen. Die Mutter Ihres "Stiefsohnes" kann bestimmt die Erzieherinnen im Kindergarten bitten, sie sofort zu informieren, wenn eine R-Infektion auftritt und diese Info dann an Sie weitergeben. Sollte so unmittelbar in Ihrem Umfeld eine Infektion vorhanden sein, ist es tatsächlich besser, wenn Sie sich dann "isolieren", also den räuml. Kontakt meiden. Ihre Impfung sollte auf jeden Fall nach der Geb. Ihres Babys aufgefrischt werden.

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