Themenbereich: Abstillen

"wie soll ich mit dem Stillen umgehen bei eigener Erkrankung?"

Anonym

Frage vom 11.02.2006

Armin ist jetzt 8 Monate alt und kerngesund. Obwohl er Beikost isst, will er noch immer gestillt werden. An manchen Tagen tagsüber kaum, aber nachts und zum Einschlafen auf alle Fälle. Bisher wollte ich ihn halt in Gottes Namen so lange stillen, wie er es mag, aber jetzt müsste ich doch dringend zur Schilddrüsen-Szintigraphie. Da ich derzeit auch noch emotional sehr labil bin (es besteht V. a. postpartale Depression, wird demnächst abgeklärt), weiß ich nicht, wie ich die 24 h Stillkarenz mit einem brüllenden Baby überstehen soll. Spätestens nachts wird er sich nicht mehr ablenken lassen und ohne Brust schläft er nicht ein / weiter. Mein Mann ist mir da keine große Hilfe, zumal Armin die Flasche ablehnt; er trinkt Tee und Saft aus dem Becher, aber eben keine Folgemilch. Einen Schnuller o.ä. akzeptiert er auch nicht. Was soll ich tun? Sollte ich Medikamente wg. der Schilddrüse oder der Depression benötigen, müsste ich ohnehin abstillen, oder? Ich fürchte, ihn zu traumatisieren, wenn ich ihn abstille.

Anonym

Antwort vom 12.02.2006

Hallo,Sie können mir die Namen der möglichen Medikamente schreiben, denn dann kann ich Ihnen sagen, ob sie sich mit dem Stillen einnehmen lassen, oder ob es mögliche Alternativen gäbe.
Auch das Mittel für Ihre Untersuchung sollte ich wissen, denn evt. ist keine Stillpause nötig.Falls doch eine Pause notwendig ist, können Sie versuchen vor der Untersuchung MM abzupumpen , evtl. mag er das lieber als Folgemilch. In der Apotheke gibt es einen sogn. Fingerfeeder( der Firma Medela) zu kaufen. Es ist eine Silikonspitze, die auf eine 20 ml Spritze gesteckt wird. Hat das Kind Hunger, dann gibt ihm die Mutter/Vater einen Finger, samt der Spitze in den Mund und wenn das Kind anfängt zu saugen, bekommt es Milch aus der Spritze. Es geht natürlich auch mit Folgemilch. Das ist eine sehr einfache Übergangslösung für eine Nacht oder mal einen Kursabend.

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