Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Fehlgeburt durch IVF?"

Anonym

Frage vom 12.02.2006

Hallo,
ich bin 39 Jahre alt und habe nach einer erfolgreichen IVF-Befruchtung meinen kleinen Sohn leider in der 17. SSW verloren. Ich hatte Hämatome in der Gebärmutter, die mich die ganze Zeit zum liegen zwangen. Aber wir hofften trotzdem. Leider hat alles Hoffen nichts genützt, da ich dann in der 17. SSW am 12.01.06 durch einen Blasensprung meinen Kleinen verlor. Es wurde eine AS durchgeführt. Nun meine Fragen: Kann das alles an der IVF gelegen haben? Wie lange dauert es in diesem Fall, bis die Periode wieder einsetzt? Sollte ich es nochmals mit einer IVF versuchen? Auf normalem Wege haben wir es über 2 Jahre erfolglos versucht! Können Sie mir helfen oder mir einen Rat geben? LG, Lindi

Antwort vom 12.02.2006

Es tut mir sehr leid, dass Sie Ihr Baby verloren haben! Leider ist es meist nicht möglich, eine Ursache zu finden; Sie schreiben, dass Sie Hämatome hatten, die haben sicher etwas damit zu tun, wobei aber nicht zu klären ist (zumindest nicht aus der Ferne), ob sie Ursache oder Symptom dafür waren, dass etwas nicht ok ist. Der Umstand, dass eine IVF nötig war, um uberhaupt schwanger zu werden, heißt nicht, dass es nicht noch einen Versuch wert ist; allerdings sollten Sie sich körperlich wie seelisch Zeit lassen, die Wunden heilen zu lassen; Ihr verlorenes Baby zu betrauern. Wie lange es dauert, die "normalen" körperl. Verhältnisse wieder herzustellen, ist ganz unterschiedlich. Der Wundheilung zuliebe sollten Sie ca 2-3 Zyklen verhüten. Ihnen steht auch nach der Fehlgeburt Hebammen-Nachsorge zu, außerdem sollten Sie sich nicht scheuen, auch psycholog. Beratung in Anspruch zu nehmen (evtl mit dem Partner zusammen), wenn Sie das möchten. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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