Themenbereich: Schwangerschaftstest

"Kann sich der Zyklus durch eine OP verschieben?"

Anonym

Frage vom 23.02.2006

Guten Tag! Heute ist der 23.02.2006. Am 02.02. habe ich meinen rechten Eileiter wieder zusammen nähen lassen. Ab dem 07.02. hatte ich GV. Am 10.02. war ich zur Nachuntersuchung, wo gleich festgestellt wurde, das ich gerade meinen Eisprung hatte. Am 19.02. hätte ich meine Tage bekommen müssen. Gestern machte ich einen Test-negativ- Da ich durch die OP eine große Chance habe, eine Eileiterschwangerschaft zu bekommen, informiere ich mich wo ich kann. Da ich seit zwei Tagen auch noch ein leichtes ziehen am rechten Eileiter habe, bin ich heute zum Arzt. Test-negativ- Ultraschall-negativ-. Er sagte: nicht schwanger, es sei denn ich bin es erst seit einer Woche. Sollte meine Tage in zwei Wochen nicht da sein, soll ich wieder vorsprechen. Ich glaube, meinen Körper sehr gut zu kennen, und habe nicht das Gefühl, meine Tage zu bekommen. Kann es nun sein, dass mein Körper mir was vor macht oder das mein Zyklus durch die OP verschoben ist?

Antwort vom 23.02.2006

Hallo, eine Verschiebung der Periode ist immer möglich, also auch nach oder durch die OP. Wenn allerdings seit dem Eisprung mehr als zwei Wochen vergangen sind, müsste die Periode jetzt bald einsetzen, wenn Sie nicht schwanger sind. Es ist immer möglich, dass sich die Schwangerschaft durch einen test noch nicht nachweisen lässt. Mit einem zuverlässigen Ergebnis können Sie ca. drei Wochen nach einer möglichen Empfängnis rechnen. Es kommt aber immer mal wieder vor, dass Frauen trotz negative Test schwanger sind. Da die Periode immer 14 Tage nach dem Eisprung kommt, müsste sie eigentlich erst am 24. kommen. In beiden Fällen war es zu früh, um mittels Ultraschall eine Schwangerschaft sicher bestätigen oder ausschließen zu können. Solange ein befruchtetes Ei noch mikroskopisch klein ist, stellt es auch keine Gefahr für den Eileiter dar. Eine frühe Untersuchung ist zwar anzuraten, aber die Untersuchung in zwei Wochen reicht auch dann, wenn es sich wirklich um eine Eileiterschwangerschaft handeln sollte. Es sei denn, dass Sie vorher starke Beschwerden bekommen (einseitiger Schmerz).
Alles Gute, Monika

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