Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Zwischenblutung durch Uterogest?"

Anonym

Frage vom 23.02.2006

Hallo Hebammenteam,
wir haben erneuten Kinderwunsch und bereits einen Sohn. Im letzten Zyklus versuchten mein Mann und ich "schwanger" zu werden. Etwa eine Woche nach meinem Eisprung und GV stellte sich eine morgendliche Übelkeit ein. Zwei Wochen nach dem Eisprung, also zur Zeit der regulären Menstruation, hatte ich eine starke Blutung mit stärkeren Krämpfen als normal. Mein Gynäkologe bestätigte den Verdacht einer unterbrochenen Einnistung?-man kann ja noch nicht von Frühabort sprechen, da es zu kurz war. Da in den letzten Monaten Schmierblutungen etwa 5 Tage vor Beginn meiner Menstruation auftraten, empfahl mein Gynäkologe Utrogest vaginal 1x ab dem 13. Zyklustag bei Verdacht auf Gelbkörperschwäche zu nehmen, außerdem äußerte er keine Bedenken gegen baldigen neuen Versuch einer Schwangerschaft, da es innerhalb der normalen Zykluslänge zum Abgang kam. Ich nahm das Utrogest wie besprochen wir hatten GV vor meinem Eisprung ( ca. 24 h zuvor), ich spüre den Mittelschmerz (abwechselnd re. und li. jeden 2ten MOnat) und danach die Schleimveränderung, so daß ich ziemlich sicher bin einen Eisprung gehabt zu haben. GEstern d.h. drei Tage nach Eisprung kam es zu einer Schmierblutung die den ganzen TAg andauert und Unterleibschmerzen. Nun meine Frage, was ist eigentlich passiert. Wieso die Blutung 3 TAGe nach Eisprung? Kam mein Körper mit dem Utrogest durcheinander?. Ich gehe davon aus , daß keine Einnistung stattfinden kann. Als seelische Belastung kam diese Woche ein STerbensfall in der näheren Umgabung vor, hängt es vielleicht damit zusammen?.
Wie kann ich jetzt vorgehen? Ich nehme an es ist ein unregelmäßiger Zyklus der sich jetzt noch in den nächsten Monaten normalisieren muß vor erneuter Möglichkeit einer Schwangerschaft. Vielen Dank für eine Antwort

Anonym

Antwort vom 24.02.2006

Hallo, warum gehen Sie davon aus, dass keine Einnistung stattfinden kann? Weil der Arzt vermutet (ist nicht bestätigt?!), dass Sie eine Gelbkörperschwäche haben? Und wenn ich es recht verstehe, ist es der 2.Zyklus, in dem Sie es darauf anlegen, schwanger zu werden? Auch wenn es im ersten Zyklus nicht gleich geklappt hat, heißt das für mich nicht unbedingt, dass es nicht funktionieren kann. Streß in jeglicher Form- der Todesfall, die mögliche Gelbkörperschwäche, der frühe Abgang- kann Schmierblutungen und Verunsicherung mit sich bringen. Machen Sie sich keinen Druck, trauern Sie in Ruhe, geben Sie sich locker ein halbes Jahr Zeit, um so schöner, wenn es vorher schon klappt. So gerne wir manchmal alles planen würden, beim Kinder kriegen hilft nichts besser, als erst mal entspannt der Natur ihren Lauf zu lassen... Alles Gute!Barbara

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