Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Ist die Fruchthöhele zu klein?"

Anonym

Frage vom 17.03.2006

Hallo liebes Hebammenteam,

ich bin etwas verunsichert und da ich erst in 1,5 Wochen wieder einen FA-Termin habe, bitte ich Sie um Auskunft.

Am 24.01.2006 hatte ich das letzte Mal meine Periode. Normalerweise habe ich einen Zyklus von ca 28/29 Tagen, aber in diesem Zyklus war es wohl etwas anders. Am 08.02.2006 war ich bei meiner FA und da ich ihr erklärte, dass ein Kinderwunsch besteht, sagte sie nach der US-Untersuchung, dass ein sprungbereites Ei in den Startlöchern stünde und dass ich gerade hochfruchtbar sei. Da ich aber meinen Partner nur an den WE sehen kann, hetten bereits am 05.02. das letzte Mal Sex und danach dann nicht mehr. Ich rechnete deswegen nicht mit einer Schwangerschaft, die jedoch trotzdem dann eintrat. Am 07.03.2006 war ich deswegen wieder bei meiner FA, die eine US-Untersuchung machte. Sie meinte dann, Schleimhaut wäre gut aufgebaut, Fruchthöhle ca. 7,2 mm, und einen Punkt hat sie wohl auch entdeckt. Sie meinte dann, dass allerdings die Größe der Fruchthöhle nicht mit der rechnerischen SSW zusammenpassen würde. Und dass es entweder so wäre, dass die Befruchtung sehr spät war (aber wie denn, habe mit meinem Freund das letzte Mal am 05.02. geschlafen...) oder es würde sich halt nicht mehr weiterentwickeln. Ich solle jetzt mal weiterleben wie immer, nicht Rauchen und "wenig Alkohol". Von Folsäure oder Ernährungstipps (kein Rohmilchkäse, kein rohes Fleisch) oder Tipps wegen Toxoplasmose keine Spur! Einen Termin zur VU zwei Wochen später habe ich dann noch bekommen. Allerdings war ich so sauer auf die FA, dass ich mir nun einen neuen, allerdings etwas späteren Termin bei einer anderen FA besorgt habe. Eigentlich hatte ich mich so gefreut, dass ich schwanger bin, jetzt allerdings habe ich nur noch Angst, dass etwas nicht stimmen könnte. Ansonsten geht es mir recht gut, nur wenig Schwangerschaftsbeschwerden, wie ganz ganz leichte Übelkeit, aber nur ab und zu, veränderte Brustwarzen und keine Kondition. Aber das wars auch schon. Bei meiner Verunsicherung deute ich das natürlich auch negativ....

Nun, was meinen Sie, war die Fruchthöhle wirklich zu klein?

Liebe Grüße
Tanja

Antwort vom 20.03.2006

Hallo, da ja sicher davon ausgegangen werden kann, dass die Befruchtung später stattgefunden hat, ist es auch nicht verwunderlich, wenn die Fruchthöhle auch noch etwas kleiner ist als normal. Spermien können sich unter günstigen Bedigungen (z.B. um den Eisprung herum) auch mal recht lange halten. Angenommen, dass Sie wirklich kurz vor dem Eisprung waren am 8.2. dann kann die Befruchtung ja erst am 9. stattgefunden haben. Wenn dann in der 5+6. Woche eine Fruchtblase zu sehen ist, dann ist ja schon mal mit Gewissheit zu sagen, dass die Befruchtung stattgefunden hat, egal, ob das rechnerisch mit Ihrem Zyklus zusammenpasst oder nicht. Versuchen Sie ruhig, gelassen und zuversichtlich zu sein. Sie waren einfach auch sehr früh bei der Ärztin. Beim nächsten termin wird sicher mehr zu sehen sein. Übrigens ist es ein altbekanntes Phänomen, dass bei Kinderwunsch die Biologie auch die "unpassende" Anwesenheitszeit des Mannes auszunutzen weiß. Und wenn es jetzt schon mal eindeutig geklappt hat mit dem Schwanger werden trotz "Unmöglichkeit" wieso soll sich jetzt keine ganz normale Schwangerschaft entwickeln?
Alles Gute, Monika

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