Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"mache ich mir unnötige Sorgen?"

Anonym

Frage vom 22.03.2006

Liebes Hebammen-Team,

ich war vorgestern zum 4. Mal bei meinem FA. Nachdem man beim 1. Mal noch gar nichts sehen konnte, war bei der 3. Untersuchung schon eine 10 mm große Fruchthöhle zu sehen. Das war vor zwei Wochen. Bei der 2. Untersuchung vor drei Wochen war beinahe nichts zu sehen.
Vorgestern konnte er beim US eine Fruchthöhle von 16 mm und einen Embryo von 5 mm ausmachen. Wir konnten noch nicht wirklich einen Herzschlag sehen, auch wenn wir uns fallweise eingebildet haben, ihn schon sehen zu können. Er meinte, ich soll in einer Woche nochmals kommen, dann muss man ihn schon sehen.
Laut US-Gerät wäre ich in der 6+3 SSW. Was mich beunruhigt, ist, dass ich scheinbar weniger weit bin, als vermutet. Der erste Tag meiner letzten Mens war der 16. Jänner, mein 1. Zyklus ist nach Absetzen des Pflasters im Dez. ein sehr langer gewesen (40 Tage), zum 2. kam es nicht mehr. Zervixabgang am 3.2., ein erstes Spüren der veränderten Situation ab 13.2., erste leicht positiver Test am 17.2. wie kann sich das noch ausgehen? Andererseits es würde alles zusammenpassen. Der hcg-Wert von der zweiten Untersuchnung war 850 und passte zu dem, was man sieht, nämlich noch quasi nichts. Vielleicht bin ich halt einfach noch nicht weiter.
Muss ich mich beunruhigen lassen davon, dass am US-Gerät 6+3 angezeigt wurde? Oder muss man das Gerät da nicht so ernst nehmen? Mache ich mir jetzt unnötig Sorgen? Oder scheint eh alles normal zu verlaufen und die Befruchtung war einfach später als angenommen?

Danke für Ihre Antwort!

Antwort vom 22.03.2006

Hallo, nach dem Pflaster und nur einem verlängerten Zyklus danach. lässt sich anhand der letzten Periode überhaupt nichts sagen. Es ist also sehr gut möglich, dass die Befruchtung einfach später stattgefunden hat. Sie werden einfach nur deutlich zu oft untersucht. Bisher ist das Kind gewachsen, was ein eindeutiges Zeichen für Leben ist, egal ob der Herzschlag nun schon erkennbar ist oder nicht. Es besteht gar keine Veranlassung nun HCG-Werte und US in kurzen Abständen vornehmen zu lassen. Eigentlich bräuchten Sie erst zur ersten nach Mutterschaftsrichtlinien vorgesehenen Vorsorge zu gehen, die ab der 9. Woche ansteht. Bei den Untersuchungen vorher besteht keine Möglichkeit auf einen erhöhten Erkenntnisgewinn oder Therapie. Dadurch, dass dauernd irgendwas noch "fehlt" werden Sie verunsichert und die einzige Konsequenz liegt in einer erneuten Kontrolle. Versuchen Sie den Messungen nicht zuviel Bedeutung beizumessen. Sie sind eindeutig schwanger und bis jetzt hat es sich eindeutig auch entwickelt. Da ist Zuversicht und Vertrauen angebracht.
Alles Gute, Monika

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