Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Muss ich mit einer Schwangerschaftsvergiftung rechnen?"

Anonym

Frage vom 01.04.2006

Hallo liebes Hebammenteam,
Ich habe Eure Hebammensprechstunde schon tüchtig gewälzt, aber leider noch keine Antwort auf meine Frage bekommen. Ich bin in der 16+0SSW. Es ist meine 2.SS.In der Ersten fühlte ich mich bei meiner damaligen Ärztin richtig wohl und sicher. Nun durch einen Umzug, neuer Arzt und irgendwie nicht so mitfühlend und erklärend wie die andere Ärztin. Ich hatte Mitte Februar leichte Schmierblutungen. Nach einer Rhesogam waren sie weg ( keine Ahnung ob das zusammenhängen kann). In der 14+4 hatte ich normalen Blutdruck, aber beim Eiweiß steht ein "+". Außerdem war mir bis Ende der 14.SSW doll Übel mit Erbrechen, ganztags. Das war dann weg bis gestern abend. Auch heut morgen mußte ich mich leicht übergeben. Sonst ist aber das ganztags flaue Übelkeitsgefühl weg. Nun mache ich mir Gedanken wegen einer SS-Vergiftung! Der Arzt hat gar nichts zu dem "+" gesagt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich hier etwas besser aufklären könntet.
Liebe Grüße

Anonym

Antwort vom 02.04.2006

Hallo, ein einzelnes Eiweiß- Kreuzchen im Urin hat keine Bedeutung und weist auch nicht auf eine Schwangerschaftsvergiftung hin, darum hat der Arzt es wahrscheinlich nicht mal erwähnt. Warum es Ihnen in dieser Schwangerschaft aber so übel geht, Ihnen so schlecht ist, dass Sie auch noch relativ lange erbrechen mussten, weiss ich nicht. Oft spielt gerade in der 2.Schwangerschaft am Anfang die Sorge eine große Rolle, ob wohl dieses 2.Kind genauso geliebt werden kann, wie das erste; ob es auch gesund ist; ob alles gut gehen wird. Vielleicht belastet Sie neben solchen oder ähnlichen Sorgen auch der Umzug mehr, als Sie dachten. Außerdem kann diese Schwangerschaft auch beschwerlicher beginnen, weil Sie neben sich und dem Bauch auch noch Ihr großes Kind versorgen müssen, sich vielleicht weniger schonen/zurückziehen können, wenn Ihnen danach ist. Suchen Sie sich doch an diesem neuen Ort eine Hebamme, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen kann- vielleicht möchten Sie auch die Vorsorgen lieber bei ihr oder abwechselnd mit dem Arzt machen,mit dem Sie nicht so zufrieden sind. Alles Gute!Barbara

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