Themenbereich: Nachsorge

"hatte ich eine Sturzgeburt?"

Anonym

Frage vom 06.05.2006

Hallo,
hatte schon mal eine Frage wegen Hpermobilität gestellt an dieser Stelle danke für die nette Beantwortung. Meine kleine Maus ist mittlerweile fast sechs Monate alt. Leider schwanke ich immer noch ob es eine "schöne" oder "unschöne" Geburt war.
Meine Wehen fingen um 20 Uhr an. Um 0.00 Uhr waren wir im Krankenhaus man stellte fest das der Muttermund 2cm geöffnet war ( ca. 0.30 Uhr) "Das können sie knicken das sie heute Nacht ein Kind kriegen, vor morgen früh gibt das nix. Laufen sie 1 Std rum und dann schlafen sie noch was." sagte man uns . Um halb zwei habe ich mich hingelgt weil ich vor wehen nicht laufen konnte , doch der Muttermund war immer noch 2 cm nur geöffnet. Nun sollte für 1 Std das CTG angeschlossen werden und danach ließ man uns alleine. Es wurde immer schlimmer und man sagte zu meinem Mann ich würde mich anstellen. Um ca. 2.10 Uhr hatte ich das Gefühl Stuhlgang zu machen (weil ich es nicht besser wußte)
ich rief nach der Hebamme und erzählte das ich einen großen Druck im Becken verspüren würde und erst nach meinem drengen sah sie nach und stelle fest das der Muttermund komplett geäffnet war. Sie sagte nur für eine PDA ist es jetzt zu spät sie bekommen in den nächsten zehn minuten ihr kind. dann brach hektik aus ich lag noch nicht im vorbereiteten Kreissall, man für mich schnell bis vor die tür , dann sollte ich schon mal alleine ins bett steigen und sie lief los die Ärztin zu holen. Als ich mich auf das bett gelegt hatte bemerkte ich das irgentwas aus mir raushin. mein mann schaute nach und sagte nur ja da ist was . Als die Hebamme kam ließ ich mir erklären das es die Fruchtblase sei die man mir dann auch sprengte. Nach 3 Presswehen war die Kleine da um 2.31 Uhr . Es lief alles wie neben einem her.Ich wohl unheimlich geschockt. Mir fehlt irgentwie etwas obwohl wenn ich das anderen erzähle sagt jeder das wäre ja ein Traum und ich sollte mich nicht beschweren. Ich habe irgentwie das Gefühl das mein Mann und ich alleingelassen wurden ich hatte mir das anders vorgestellt das gemeinsame erleben der geburt (wie im Geburtsvorbereitkurz erlernte) fehlt mir irgentwie , es gibt auch kein einziges Bild von der kleinen bei Baden oder kurz nach der Geburt, weil ich rschrie meinen Mann zurück als er den Fotoapparat nebenan holen wollte ( weil sonst hätte er noch die Geburt verpasst).Meine Kleine hat auch eine Woche immer um die Zeit an der sie geboren wurde nachts geweint, ich glaube für sie war das vielleicht auch zu schnell. Ich stand wirklich glaube ich unter Schock. Vermerkt wurde das ich eine schnelle EP habe. Meine Frage ist (sorry das ich so einen Roma n geschrrieben habe) : 1. War das eine Sturzgeburt?
Weil der Muttermund bald in einer Stunde geöffnet war und zweitens habe ich heute moch Schmerzen (innen einseitig) beim Geschlechtsverkehr (bin auch geschnitten worden ) mein Frauenarzt meint das sind die Vernarbungen. Habe ich dadurch großere innere Verletzungen davon getragen und wie lange kann es den noch dauern bis es verheilt ist?
Vielen Dank im Vorraus
für die Beatwortung meiner Fragen

Anonym

Antwort vom 07.05.2006

Hallo,ich würde schon sagen, dass Ihre unerwartet schnelle Geburt schon sehr nah an eine Sturzgeburt herankommt. Da nicht nur Sie sondern auch das Personal mit der plötzlichen Schnelligkeit überrascht wurden, ging alles fürchterlich hektisch, was hätte verhindert werden können, wenn jemand den Verlauf erkannt hätte. Wie ich aus Ihrem "Roman" heraushöre, war es für Sie keine schöne Geburt, egal was andere davon finden. Sollten Sie wieder ein Kind bekommen, kann -mit dem Wissen, dass es bei Ihnen auch schnell gehen kann- viel behutsamer und aufmerksamer mit Ihnen umgegangen werden- vielleicht wird es wieder einen Punkt geben, von welchem es aus sehr schnell gehen wird, nur dann ohne diese Hektik und Panikmache.
Schreiben Sie Ihre Geburtsgeschichte auf; wenn Sie gerne malen, könnten Sie es auch in Farben und Formen fassen. Es kann gut tun, etwas zu Papier zu bringen, dann braucht man es weniger mit sich herumzutragen...
Wissen Sie denn genau, wo es schmerzt beim GV? Können Sie die Stelle selber ertasten? Ich glaube nicht, dass Sie sich größere Verletzungen zugezogen haben, aber ich denke, dass es noch einige Zeit braucht, bis alle Wunden verheilt sind. 9 Monate gehen gern ins Land, bis eine frisch gebackene Mutter wieder ent-schwangert ist. Geben Sie sich mindestens diese Zeit-
der GV soll angenehm sein, suchen Sie gemeinsam schöne(neue) Varianten, dass es nicht schmerzt... Alles Gute!Barbara

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