Themenbereich: Gesundheit

"Risiko einer Gestose"

Anonym

Frage vom 13.06.2006

Hallo,
meine Frauenärztin hat mich (32) vorsichtshalber zu einem Organ-Ultraschall überwiesen, da unser Baby sehr ungünstig lag und sie daher keine Organe beurteilen konnte.Ich bin nun in der 23. SSW.
In dem Institut wurde dann in der 21. Woche Notching festgestellt (beidseitig, Werte: uterina links: 0.76, sowie rechts: 0,78).Alle fetalen Werte waren unauffällig, das Ersttrimester Screening auch. Bisher verlief die Schwangerschaft ( es ist meine erste Schwangerschaft, Einlingsschwangerschaft) unauffällig, alle Werte waren in Ordnung, der Blutdruck ist normal, eher zu niedrig.
Meine Frauenärztin meinte, daß es in diesem frühen Stadion der Schwangerschaft nicht möglich sei, zu beurteilen, ob die o.g. Notching- Werte tatsächlich so bestehen bleiben und evt. ab der 30. SSW Komplikationen verursachen werden.
Es könnte sich eine Gestose bilden, muß aber nicht.
In der 30.SSW soll nun noch einmal ein Doppler gemacht werden.
Wie hoch schätzen Sie als Hebamme das Risko ein, tatsächlich eine Gestose zu bekommen? Ich habe mich sofort bei einer Gestose Hilfe informiert und die Ernährung dementsprechend angeglichen.
Ich wollte eigentlich im Geburtshaus entbinden und bin nun sehr verunsichert, ob man mich dort überhaupt noch aufnimmt.
Wie gefährlich ist dieses Notching und wie kann ich Komplikationen verhindern?

Für Ihre Antwort bedanke ich mich herzlich im voraus.
Viele Grüße

Antwort vom 13.06.2006

Es gibt eine statistische Häufung von Spätgestosen bei Notching - allerdings m.E.ohne "sichere" Prognose, das heißt, es kann ebenso gut sein, dass Sie keine Gestose entwickeln. Im Moment ist es ganz richtig und gut, die Ernährung entsprechend zu gestalten, ansonsten gelassen bleiben und sich nicht verrückt machen lassen. (Surftipp: http://www.thieme.de/abstracts/gebfra/abstracts2000/daten/17_03_05.html). Alles Gute!!

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