Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Verminderte Kindsbewegungen durch Stress?"

Anonym

Frage vom 16.06.2006

Hallo!
Ich bin zur Zeit in der 25. SSW (24+0) und merke unser Krümelchen seit der 21.SSW. Meistens spüre ich es im unteren Bereich des Bauches. Der Fundusstand liegt einen Finger breit über dem Nabel (so war es jedenfalls vor 2 Wochen). Wenn ich sitze spüre ich allerdings auch bis oben zur Brust (knapp darunter) hin dieses Plocken, was ich weiter unten im Bauch defintiv als Kindsbewegungen empfinde. Sind das auch Bewegungen, weil sich durch das Sitzen die Gebärmutter etwas nach oben verschiebt? Oder was ist das sonst. Wie der Magen oder Darm fühlt es sich jedenfalls nicht an. Es ist ein kurzes Pochen.

Außerdem mache ich mir momentan sehr Sorgen. Wir hatten gestern Sex und ich lag auf dem Rücken (hatte aber ein Kissen unter die rechte Seite gelegt, damit ich mehr seitlich liege). Wir haben hinterher die Stellung gewechselt, aber ich habe jetzt so ein schlechtes Gefühl, weil die Bewegungen des Babys ein bisschen weniger geworden sind. Außerdem haben wir gestern Abend und heute morgen sehr gestritten, ich bin extrem gereizt und fange wieder wegen jedem bisschen an zu heulen, weil ich mich überfordert mit Aufgaben fühle. Kann das auch eine Verringerung der Bewegungen auslösen? Und wie sieht das mit Rennen aus? Wenn ich z.B. zum Bus rennen muss. Ist das schädlich? Ich mache mir wieder viele Sorgen und wäre über Hilfe dankbar!

Antwort vom 16.06.2006

Hallo, das Plocken könen Kindsbewegungen sein, aber auch ein Schluckauf des Babys. Sex schadet dem baby nicht. Es ist durchaus möglich, dass sich Ihr Kind ruhiger verhält, wenn um es herum viel Stress ist. Eine normale Belastung macht dem Kind nichts. Auch wenn Sie mal zum Bus rennen, schadet das nicht. Eiegentlich ist es so, dass zuerst Sie merken, dass etwas nicht oder nur noch sehr schlecht geht. In dem Fall sollten Sie auf Ihren Körper hören und langsamer machen. Eine gewisse Reizbarkeit und höhere Sensibilität ist durchaus normal in der Schwangerschaft, zum Teil auch hormonbedingt. Versuchen Sie mit Ihrem Mann in Ruhe über Ihre Situation zu sprechen. Vielleicht besteht ja die Möglichkeit, dass er Sie stärker unterstützt oder dass Ihnen eine Freundin oder Verwandte hilft.
Alles Gute, Monika

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