Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"worin besteht das Risiko bei rascher Schwangerschaftsfolge?"

Anonym

Frage vom 23.06.2006

Hallo,

ich bin jetzt zum dritten Mal (10. Woche) schwanger und es war überhaupt nicht geplant, vor allem weil mein letztes Kind noch nicht mal ein Jahr alt ist. In der ersten Vorsorgeuntersuchung hat die Ärztin deshalb netterweise so ein "Karnickelkreuzchen" in den Mutterpass gemacht, bei dem Risikofaktor "Rasche Schwangerschaftsfolge". Worin besteht denn hier das Risiko? Ich bin erst 28 und ich gebe schon zu, dass ich ziemlich geschlaucht bin. Das war ich allerdings in den vorherigen Schwangerschaften in den ersten drei Monaten auch. Ich weiß also nicht, was denn jetzt besonders riskant sein soll.
Außerdem will ich noch loswerden, dass ich mich gar nicht auf das Kind freue und es am liebsten zur Adoption freigeben würde, was mein Mann total daneben findet. Es herrscht hier also gute Stimmung, was den Zwerg angeht. Ich will dieses Kind nicht und wenn es da ist, will ich es auch nicht liebhaben. Das blöde ist nur, dass mein Mann der Familienernährer ist, weil er einfach mehr verdient und natürlich auch nicht schon seit über vier Jahren aus dem Beruf draußen ist. Ich kann´s ihm also nicht aufhalsen, es bleibt alles an mir hängen! Wir haben darüber geredet und er meint, das wird alles schon gut, weil wir jetzt ein neues Zuhause gefunden haben, in dem auch das Baby Platz hat (war Zufall, dass das gleichzeitig passierte) und das mit dem Liebhaben wird sich auch noch geben. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich auf mein Kind freuen kann.
So, das bin ich losgeworden. Vielen Dank fürs Zuhören und Antworten!

Andrea

Antwort vom 24.06.2006

Das "Risiko" liegt u.a. darin, dass Sie so geschlaucht sind, wie Sie selbst sagen. Dazu kommt noch die körperliche Balastung - auch Ihre Gebärmutter ist "müde" und dadurch kann zB das Frühgeb-risiko steigen. Im Vordergrund steht aber bei Ihnen auf jeden Fall der "schiefe Haussegen", bzw die Tatsache, dass es Ihnen so schlecht geht mit dem gedanken, noch ein Kind zu bekommen. Schauen Sie doch mal in unserer Hebammensuchmaschine ob Sie nicht eine Hebamme in Ihrer Nähe finden, die Schw-Vorsorge bzw Hilfe bei Schw-Beschwerden anbietet und nehmen Sie mit der mal Kontakt auf. Da können Sie zum einen mal richtig "Dampf ablassen" ud vielleicht einen Weg finden, wie es bei Ihnen weiter gehen kann. Sollte das nicht möglich sein bzw sollten Sie niemanden finden, sprechen Sie mit Ihrer FÄ od HausärztIn drüber, Sie sollten das nicht in sich rein"fressen", davon gehts Ihnen nur noch schlechter. Alles Gute für Sie!!

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