Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"muss ich mit einer Fehlgeburt rechnen?"

Anonym

Frage vom 28.06.2006

Vor zwei Wochen wurde eine Schwangerschaft per Ultraschall festgestellt. Ca. 5. Woche, kleine Fruchtblase mit was drin und an richtiger Stelle. Selber konnte ich auf dem Ultraschallbild nichts erkennen. Soll in vier Wochen wieder kommen. Gestern hatte ich beim Wasserlassen kleine wäßrig rote Blutflecken auf dem Toilettenpapier. Sofort Panik, da ich schon mal eine Fehlgeburt hatte. Mein Artzt im Urlaub und ich Vetretung angerufen. Sollte sofort in die Klinik. Dort kein Blut festgestellt, alles ohne Befund. Auf dem Ultraschallbild Fruchtblase im Uterus. Jetzt selber erkannt.Soll einfach abwarten. Trotzdem nochmal zum Vetretungsartzt und der meint, wenn sie nach Hause geschickt wurden, dann keine Hoffnung mehr. Selber untersucht, keine Blutung und 8,5 mm große Fruchthöhle. Entspricht wohl der 6. Schwangerschaftswoche. Hätte aber schon 7. Woche sein müssen, wenn vor zwei Wochen ca. 5. Woche gesagt wurde. Er ist der Meinung, entwickelt sich nicht und ich soll zu Hause auf die Fehlgeburt warten. Habe heute meine Urinwerte überprüfen lasse, da ich schon vor der schwangerschaft in der Nierengegend Schmerzen habe, was ich erst gedacht habe sind Rückenschmerzen. Urin war nicht ganz in Ordung. Leukozyten über den Grenzwert. Noch nicht besorgniserregend. Die Blutstropfen können vom Urin herkommen. Sonst keine Blutungen mehr. Kann noch alles in Ordnung sein oder hat er Recht mit der Fehlgeburt? Ist eine Woche zeitverschiebung per Ultraschall noch normal?

Antwort vom 28.06.2006

Hallo, ich kann mich der Meinung Ihres Vertretungsarztes nicht anschließen. Wenn in der Klinik ein Hinweis darauf gewesen wäre, dass etwas nicht in Ordnung ist, hätte man Ihnen das gesagt. Die Messungen variieren zwichen verschiedenen Untersuchern und Geräten und auch das Wachstum des Kindes ist nicht ganz so regelmäßig, wie es die Normkurven glauben machen möchten. Eine Abweichung um eine Woche ist sehr häufig und kein Grund gleich von einer Fehlgeburt auszugehen. Auch die Blutung scheint Ihrer Beschreibung nicht so stark zu sein, dass sie einen Hinweis auf eine Störung geben könnte. Was ich nicht verstehen kann ist, wieso keine Behandlung der Harnwegsbeschwerden eingeleitet wurde. Wenn Sie Nierenbeschwerden haben und die Werte über dem Grenzwert sind, sollten Sie am ehesten das kontrollieren lassen. Häufige US bringen jedoch rein gar nichts außer Verunsicherung. In Bezug auf die Schwangerschaft können Sie nichts anderes tun, als zuversichtlich abwarten. Es ist durchaus möglich, dass alles in Ordnung ist.
Alles Gute, Monika

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