Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"hätte eine Fehlgeburt in der 6. Woche verhindert werden können?"

Anonym

Frage vom 08.07.2006

Liebes Hebammenteam,

ich hatte am 03.07.2006 eine Ausschabung in der 11. SSW. In der 7. SSW hat die FA festgestellt, dass das Baby eine Woche zu klein ist, das Herzchen hat aber kräftig geschlagen. Am 02.07.2006 hatte ich morgens Schmerzen (Ziehen) im Unterleib und ganz leichte bräunliche Schmierblutung. Im Krankenhaus haben Sie mich untersucht und festgestellt, dass alles i.O. ist (auch die Größe des Babys), bloß das Herzchen hat nicht mehr geschlagen. Hätte man in der 6. SSW etwas tun können? Ich bin familiär mit Schilddrüsenerkrankung vorbelastet. Bis jetzt habe ich keine Probleme, sollte ich mich trotzdem untersuchen lassen? Außerdem hat mir die Ärztin, die die Ausschabung vorgenommen hat, gesagt, ich solle mit dem nächsten Schwangerschaftsversuch 3 Monate warten, meine Ärztin sagte aber, ich muss gar nicht warten. Was ist ratsam (meine Gebärmutter war bei der Ausschabung schon 10 cm groß)?
Herzlichen Dank für Ihre Antowrt.

Anonym

Antwort vom 09.07.2006

Hallo, die Schilddrüsenwerte können Sie mal beim Hausarzt überprüfen lassen, das halte ich auch für sinnvoll. Sollten Sie wieder schwanger werden, ist auch dann sinnvoll, mit den Routineblutentnahmen regelmäßig die Schilddrüse mitbestimmen zu lassen. Es ist bitter, ein Kind zu verlieren! Aber ich bin der Meinung, dass es nicht verhindert hätte werden können. In den ersten 12/13 Wochen entscheidet die Natur: das Kindchen ist lebensfähig oder nicht, die Schwangerschaft geht weiter oder nicht... Ein guter Abstand zwischen zwei Schwangerschaften ist für Körper wie vorallem auch die Seele wünschenswert. Eine neue Schwangerschaft soll nicht die alte vertuschen/überdecken, sondern darf neu, frisch und ganz eigenständig sein. Alles Gute und Ruhe...Barbara

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