Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Gibt es die Möglichkeit einer nicht medikamentös unterstützten Schwangerschaft?"

Anonym

Frage vom 10.07.2006

Hallo liebes Hebammenteam,
ich (33) und mein Mann (29) versuchen seit jetzt seit 18 Monaten Nachwuchs zu zeugen (Gelbkörperschwäche). Ich bin bei meiner Ärztin seit Ende 2005 in Behandlung (zuerst Chlomifen, dann Menogon). Es hat dann auch im Januar 2006 geklappt. Leider musste die Schwangerschaft in der neunten Woche (März 06) abgebrochen werden, da der Embryo sich nicht weiterentwickelt hat. Ich habe nun noch nicht wieder mit der Medikation begonnen, sondern mir erstmal eine Pause gegönnt. Meine Regel bleibt nun aber bereits den dritten Tag aus, obwohl ich immer sehr regelmäßige und seit dem Abort sehr starke Blutungen habe. Meine fruchtbaren Tage liegen immer um den 20. Zyklustag (die zweite Hälfte des Zyklus ist verkürzt), daher kann ich mit einem Urin-Schwangerschaftstest bestimmt noch nicht sehen, ob ich vielleicht schwanger bin. Meine letzte Regel begann am 10.06.06. Die aktuelle Regel sollte eigentlich am 07.07./08.07. beginnen. Ich hatte aber nur eine ganz leichte Schmierblutung am 08.07.. Besteht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ohne unterstützende Medikation bei mir überhaupt? Lohnt es sich schon einen Termin für einen Schwangerschaftstest zu machen? Danke für eure Hilfe!

Antwort vom 11.07.2006

Hallo, manchmal klappt es gerade dann mit einer spontanen Schwangerschaft, wenn alle Unterstützung mit Medikamenten weggelassen wird und sie sozusagen "zufällig" entstehen kann. Ich würde Ihnen empfehlen überhaupt keinen Termin für einen Test zu machen, sondern diesen selbst durchzuführen, wenn der wahrscheinliche Befruchtungstermin ca. drei Wochen her ist. Ein Arztbesuch kann Ihnen auch nicht mehr sagen und durch einen allzu frühen Ultraschall wird meist mehr Verunsicherung hervorgerufen als Klarheit geschaffen. Versuchen Sie gelassen zu bleiben und Ihrem Körper zu vertrauen. Alles Gute, Monika

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