Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"Kann ich in der 37. Woche einen Wehencocktail nehmen?"

Anonym

Frage vom 26.07.2006

hallo ich bin jetzt in der 37+1 ssw, bin körperlich am ende . mein rücken ist durch verschiebung der wirbel seid 3 jahren kaputt, jetzt durch die schwangerschaft kann ich seid 2 wochen kaum mehr schlafen da ich nachts nicht mal mehr auf der seite liegen kann habe alle positionen durch. dazu kommt noch das meine füße sehr dick werden was sich bis in die waden hin zieht und sie einschlafen und beim laufen sehr schmerzen. letztendlich habe ich letzte woche auch noch starke kopfschmerzen dazu bekommen. jetzt meine frage , da ich keine hebamme zur seite habe und meine frauenärztin im urlaub ist und ich mit ihr nicht wirklich drüber reden kann wegen ihrer einstellung. ich habe seid 3 wochen immer wehen die auch stärker werden mein mm ist 2cm auf und der g. hals verkürzt. kann ich einen wehencoktail nehmen? hat er risiken für das baby? würde er wirken? welches rezept würden sie mir raten? denn sex und baden usw hat bis jetzt nicht viel gebracht ausserdas die wehen danach stärker sind was sich aber leider wieder legt. ich habe auch schon versucht hier eine hebammen praxis zu finden doch leider erfolglos in gelsenkirchen. ich würde mich über antwort sehr freuen.

Antwort vom 26.07.2006

Hallo, zunächst einmal können Sie auch eine Hebamme aus einem Nachbarort nehmen, das ist gar kein Problem und im Ruhrgebiet gibt es eigentlich genügend Hebammen. Von der Einnahme des Wehencocktails kann ich Ihnen in der 37. Woche nur dringend abraten. Es ist auch damit nicht gesagt, dass das Kind tatsächlich kommt und es wäre auch zu früh. Wenn Ihr Körper und das Kind noch nicht bereit sind für die geburt kann es Ihnen auch mit dem Cocktail passieren, dass Sie Wehen bekommen aber keine Geburt, schlimmstenfalls ist das auch schädlich fürs Baby. Versuchen Sie viel zu trinken und vor allen Dingen auch genügend Eiweiß und Salz zu sich zu nehmen, am Besten Meersalz, da es noch weitere Mineralien enthält. Sie können auch zu einem vertretungsarzt gehen oder in die Klinik, wenn Sie akute Beschwerden haben. Die Einleitung der geburt so lange vor der zeit ist aber nur selten das richtige Mittel. Bedenken Sie, dass es sein kann, dass Ihr Kind noch darunter leiden würde, dass es so früh zur Welt gekommen ist. Ein Kind in der Kinderklinik wäre auch für Sie eine große Belastung. Ich wünsch Ihnen alles gute für die restliche Schwangerschaftszeit, Monika

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