Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Kommen Fehlgeburten familiär gehäuft vor?"

Anonym

Frage vom 26.07.2006

Hallo liebes Hebammenteam, ich (28 J.) hatte letzte Woche meine 2. Fehlgeburt (ca. 8. Woche, missed abort). Im Oktober 2005 hatte ich die erste FG, allerdings in der ca. 5. SSW. Nach beiden FG folgte eine Ausschabung. Meine Mutti hatte damals vor meiner Geburt ebenfalls 2 FG, nach mir nochmals eine FG. Kann da irgendein Zusammenhang bestehen? Mein Mann u. ich haben unsere FG seelisch gut verkraftet, da wir ja die Problematik von der Mutter her kannten und die ersten 3 Monate ja nach dem Alles-Oder-Nichts-Prinzip verlaufen. Eine richtig große Bindung z. Fötus haben wir also immer versucht, noch nicht allzu stark aufzubauen. Hat uns nach den FG auch echt geholfen!! Die Ärzte im Krankenhaus meinten, wir sollen überlegen zwecks genetischer Beratung. Halten Sie das für notwendig? Wir eigentlich noch nicht. Erst, sollte es eine 3. FG geben, was wir natürlich nicht hoffen… Noch als Info f. Sie: Zum Zeitpunkt der Zeugung (bei der 2. SS) waren wir in Afrika gewesen u. haben 3 Wochen lang eine Malaria-Prophylaxe mit MALARONE gemacht. Vorher haben wir uns noch gegen Typhus + Gelbfieber impfen lassen. Kann evtl. auch das zur zweiten FG beigetragen haben? Die Ärzte haben sich da recht bedeckt gehalten… Was würden Sie uns empfehlen? Schon jetzt besten Dank!

Antwort vom 26.07.2006

Ich kanns Ihnen leider auch nicht sagen! Klimaveränderung; Medikamente, fremdes Essen etc kann schon dazu beigetragen haben, muss aber nicht und den Nachweis dazu führen ist sowieso unmöglich. Ich finde gut, dass Sie die Hoffnung nicht aufgegeben haben und sich die Zuversicht erhalten, dass es schon noch klappen wird! Eine genet. Untersuchung kann gemacht werden, ist aber sicher nicht notwendig, denn die beiden FG können sehr viele, verschiedenste Ursachen haben, die bei einer genet. U nicht festzustellen wären. Ich wünsche Ihnen alles Gute und drücke Ihnen die Daumen, dass es bald klappt mit Ihrem Wunsch nach einem Baby!!

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