"Mönchspfeffer nur in der 2.Zyklushälfte?"
Liebes Hebammenteam,
ich hätte gerne einen Rat von Ihnen. Von meiner FÄ habe ich aufgrund starker Schmerzen in der Brust nach dem Eisprung bis zum Beginn der Periode ein Mönchspfefferpräparat empfohlen bekommen, das ich nun schon seit Mai durchgängig einnehme und mir auch sehr gut hilft. Der Mönchspfeffer würde auch auf die zweite Zyklushälfte positiv einwirken, da meine Temperaturkurve in dieser Phase etwas zackelig sei, sagte sie damals. Auch dies hat sich nun gebessert. Temperatur messe ich seit Februar, um meinen Zyklus besser kennenzulernen, da wir uns Kinder wünschen. Mein Zyklus ist i.d.R. zwischen 27 und 29 Tg., es gibt auch Ausnahmen von 25 oder 30 Tagen. Der ES lag bisher immer den elften bis dreizehnten Tag herum, Zervixschleim ist deutlich vorhanden. Allerdings ziept und zwickt es seit der Einnahme des Mönchspfeffers immermal im Unterleib. Da mir schon eine Zyste aufgrund ihrer enormen Größe entfernt werden musste (2001) bin ich etwas vorsichtig und habe vorsichtshalber von der FÄ klären lassen, ob Zysten o.ä. vorliegen. Da aber diesbezgl. alles i.O. ist, ich aber das dumpfe Gefühl habe, dass meine zweite Zyklushälfte minimal zu kurz ist, habe ich nun beim interessierten Stöbern in Ihrem Forum mehrfach den Rat, Frauenmantel- und Himbeerblättertee zur Unterstützung und Regulierung des Zyklus zu trinken, gelesen und auch, dass Mönchspfeffer erst ab dem Eisprung eingenommen werden sollte. Meine Frage an Sie ist, ob es besser für meinen Zyklus wäre, wenn ich die Einnahme des Mönchspfeffers auf die zweite Zyklushälfte reduzieren würde, aber durch die reduzierte Einnahme den Brustschmerzen ausreichend vorgebeugt würde? Zusätzlich würde ich noch in der ersten Zyklushälfte Himbeerblätter- und in der zweiten Zyklushälfte Frauenmanteltee trinken. Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Antwort und möchte besonders Ihre immer sehr einfühlsamen Ratschläge und Worte!
Antwort: Barbara Portele, 28.07.2006
