Themenbereich: Risikoschwangerschaft

"Kann mein Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen?"

Anonym

Frage vom 15.08.2006

Liebes Hebammen-Team.
Ich bin mit meinem 2. Kind in der 18. Woche schwanger. Mein erstes Kind wurde in der 27.SSW geboren und ist Körperbehindert. Da ich in einem Kfz-Betrieb arbeite und ständig mit Dämpfen in Kontakt komme, vor denen ich Angst habe, daß sie meinem Kind schaden können, bin ich sehr besorgt. Die Berufsgenossenschaft sagt zwar, ich solle mir keine Sorgen machen, der Anteil an gefährdenden Dämpfen würde schon nicht so hoch sein, aber ich bin jedes mal total unruhig auf der Arbeit. Bei allem was ich rieche, bekomme ich angst. Ich habe jeden morgen angst zur Arbeit zu gehen. Kann mein Arzt ein Beschäftigungsverbot aussprechen? Und übernimmt wg. dem Risiko wie bei meinem ersten Kind die Krankenkasse ein 3D-Ultraschall?

Antwort vom 16.08.2006

Je nach Ursache für die Frühgeburt beim 1. Kind und aber auch um Ihre berechtigten Ängste zu beruhigen, könnte ich mir schon vorstellen, dass die KK die Kosten für eine zusätzliche US-Untersuchung übernimmt. Was den Schutz am Arbeitsplatz angeht, stehen Sie ja schon mit der BG in Verbindung; wenn die grünes Licht geben, dann sollte eigentlich auch alles ok sein. Vielleicht können Sie aber mit Ihrem Arbeitgeber eine vereinbarung treffen, dass Sie mit best. Stoffen nicht mehr arbeiten müssen. Sollte wirklich eine Gefährdung bestehen, kann bzw muss Ihr FA Sie krank schreiben, sofern Sie nicht an einem anderen Arbeitsplatz im gleichen Betrieb eingesetzt werden können. Alles Gute!

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