Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Baby zu klein und unterversorgt?"

Anonym

Frage vom 17.08.2006

Hallo, liebes Hebammen-Team.
ich bin in der 37.SSW und meine Ärztin stellte bereits vor einigen Wochen fest, dass der Abdomenumfang des Kindes etwas zu klein ist, was sich aber bei der nächsten Untersuchung wieder normalisiert hatte.
Heute war ich zum Ultraschall bei einem Vertretungsarzt. Sie stellte fest, dass das Baby in den letzten 3 Wochen nur 300 g zugenommen hat (wiegt jetzt ca. 2800 g) und der Abdomenumfang nur der 34. SSW entspricht. Größe und Kopfumfang entsprechen jedoch der 37. Woche, fürs CTG bekam ich 10 Punkte. Sie meinte, die Plazenta sei noch nicht reif, arbeitet also noch gut, im MuPass steht jedoch Grad 2-3, was doch schon ziemlich nach Verkalkung aussieht?! (Bin Nichtraucherin) Ich habe jetzt Angst, dass das Kind evtl. unterversorgt ist. Weitere Untersuchungen (bis auf CTG) wurden nicht angeordnet. Das Baby wird jedoch in 10 Tagen per Kaiserschnitt geholt. Kann in diesen 10 Tagen noch etwas passieren? Können auch Fehler bei den Messungen entstehen? Ich habe Angst, dass der kleine Mann hungern muss.

Anonym

Antwort vom 18.08.2006

Hallo,
wichtig ist , dass das Baby grundsätzlich zunimmt. Je nach Position des KIndes und Qualität des Ultraschallgeräts können natürlich Messungenauigkeiten entstehen. Oftmals sind die Kinder bei der Geburt dann doch normalgewichtig.Da das CTG okay ist, geht es dem Kind -zumindest ohne Wehenstress -sehr gut. 2800 g ist ein vertetbares Gewicht für die 37. SSW. Oft nehmen die Kinder gerade in den letzten Schwangerschaftswochen viel zu. PLazentareifegrad 2-3 ist nicht besorgniserregend, denn es geht ja auf Ende der Schwangerschaft zu. Gehen Sie weiterhin zu den verordneten CTG-Kontrollen.Wenn Ihre Gynäkologin wieder da ist, sprechen Sie sie an, ob eine erneute Ultraschallkontrolle erforderlich ist.
K. Lauffs

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