Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Bauchschmerzen bei der Kleinen"

Anonym

Frage vom 22.08.2006

Meine Tochter ist jetzt 17 Tage alt und wird voll gestillt. Sie kommt i.d.R. alle 3-4 Stunden und saugt dann 20-30 min. Regelmäßiger Stuhlgang, und nass ist die Windel auch immer. In den ersten Tagen hatte sie Blähungen, das hat sich inzwischen aber wieder gelegt. Inzwischen ist es so, dass sie ca. eine viertel Stunde nach dem Stillen anfängt, rumzudrücken - ab und zu kommt dann Luft oder auch Stuhl in die Windel, häufig drückt sie aber nur rum, wird steif wie ein Brett, weint und will dann auch nicht schlafen. Gestern war sie von mittags um 2 Uhr bis abends 11 Uhr mehr oder minder wach, max. eine halbe Stunde schlafen, und wenn sie in die Wiege gelegt wurde, hat sie nach 10 min wieder geweint. Sie kam dann auch alle 2 Stunden und wollte gestillt werden. Auf dem Bauch will sie in diesen Druckphasen gar nicht massiert oder gestreichelt werden. Wenn man sie auf dem Arm hält, beruhigt sie sich meist etwas, allerdings drückt sie weiter und verzieht immer das Gesicht. Sie scheint Schmerzen zu haben, allerdings sind es wohl auch keine Blähungen, im Bauch hört man nur ab und zu ein Gluckern, und ab und zu pupst sie. Ich habe ihr schon zwei mal Nux vomica gegeben, bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich geholfen hat. Was könnte das sein? Darmumstellung? oder sollte ich mal zum Kinderarzt? Aber es scheint ihr sonst ja eigentlich ganz gut zu gehen, sie trinkt und nimmt zu...
Vielen Dank und Gruß

Kathrin und Anna-Lena

Anonym

Antwort vom 22.08.2006

Hallo,

wenn die kleine drückt und pupst, hat sie doch Blähungen bzw. die sogenannten Dreimonatskoliken. Die hmöopathische Behandlung ist nicht so einfach manchmal, wenn Sie sich dafür entscheiden sollten Sie eine Hebamme vor Ort um Unterstützung bitten. Haben sie schon SAB simplex bzw Lefax-Tropfen versucht? Einen Versuch wäre es wert, dies drei Tage vor dem Stillen zu verabreichen. Wenn es sich nicht bessert, lassen Sie es danach wieder weg.
Bei den Dreimonatskoliken handelt es sich um einenen Umstellungsprozess des Darmes, der noch unreif ist. Man kann mit SÁB oder Homöopathisch eine Behandlung versuchen, allerdings bessert sich alles sowieso nach spätestens 3 Monaten, die einem natürlich wie eine Ewigkeit vorkommen, dann aber doch vorübergehn.
K. Lauffs

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