Themenbereich: Babyernährung allgemein

"wie kann ich mit der Beikosteinführung weiter machen?"

Anonym

Frage vom 31.08.2006

HAllo liebes Team,
meine Zwillis sind jetzt 22 Wochen alt und, seit der 6. Woche fütter ich PRe Nahrung 50 ml zu, gesteigert im 4. Monat auf ca 100 ml nach dem Stillen. Das hat immer recht gut geklappt, seit ca 5 Wochen ist allerdings so ein Chaos ausgebrochen (6x aufstehen pro Nacht, vorher immer nur 2- 3x , Junge verweigert mal die Flasche mal die Brust , Mädchen hatte vor ca 3 Wochen einen Durchfall und seit dem immer dünnen Stuhl, ist aber nichts ernstes) dass ich, inszwischen wirklich Nahe am Rande eines Nervenzusammenbruchs mich 1. dazu entschlossen habe mit der Beikost anzufangen und 2. recht schnell abzustillen und auf Folgemilch umzusteigen.
Seit einer Woche bekommen die beiden jetzt PAstinake, das klappt recht gut, sie essen jeweils ca ein halbes Gläschen und heute habe ich das erste MAl Rapsöl durchgemischt.
ICh stille nur noch Morgens, 1x nachts und Nachmittags, abends fütter ich beide mit Folgemilch, tagsüber bekommt er noch Pre-Nahrung (meistens lehnt er die Flasche aber nach der Brust vehement ab) und sie bekommt fast nur noch Folgemilch, da es ihrer Verdauung recht gut bekommt,meine ich wenigstens.
MEine Frage:
1. Da die beiden ja jetzt erst 5 Mon alt sind und man erst nach 6 Mon mit beikost anfangen soll, muss ich etwas besonderes beachten bei der Einführung (weniger, langsamer o.ä?)
2. Trotz sättigenderer Folgemilch haben sich seine Wachzeiten nachts bislang nicht wirklich geändert und ich stille ihn fast noch immer alle zwei bis drei STunden nachts, da er die Flasche nachts auch ablehnt, habt ihr einen Tipp für mich?
Grundsätzlich geht es mir nicht so gut mit dem frühen Abstillen und Zufüttern, hatte schon ein Problem mit dem Zufüttern (sehr schlechtes Gewissen, weil ich so gerne voll stillen wollte) nach der 6. Woche, es ging aber definitiv nicht anders, weil ich die Kleine nur an der Brust hatte, und es mit zwei Kindern doch nochmal ganz anders läuft als mit einem. An so einem Punkt war ich jetzt auch und habe dadurch beschlossen, jetzt abzustillen, da ich einfach keine andere, für uns alle zufriedenstellendere Lösung finde.

Welche Mahlzeit soll ich denn am günstigsten als nächstes ersetzen und wie schnell ist es für mich und / oder für die Kinder am besten, in anbetracht unserer derzeitigen Situation, komplett abzustillen?

Vielen Dank schonmal für einen Ratschlag
Liebe Grüße
Barbara

Antwort vom 31.08.2006

Hallo!Zunächst möchte ich Ihnen sagen, daß Sie das ganz toll gemacht haben, denn es ist eine enorme Herausforderung Zwillinge so lange zu stillen. Ihnen gebührt jeder Respekt und deshalb sollten Sie auch kein schlechtes gewissen haben. Stillen heißt immer "stillen nach Bedarf" und damit sind auch die Bedürfnisse der Mütter(Väter) gemeint. In Ihrem Fall ist eine Ernährungberatung sinnvoll, aber das würde den Rahmen hier sprengen, da dafür ein Gepräch von Angesicht zu Angesicht nötig wäre. Versuchen Sie es bei Ihrer Hebamme. Sie haben bis zum Ende der Stillzeit(gemeint bis zum 6.Monat) Anpsruch auf Hebammenhilfe bei der Krankenkasse. Wenn Ihre Hebamme keine Beratung anbietet, so fragen Sie sie nach einer Kollegin. Sie könnten sich auch an eine Stillgruppe wenden, dort erhalten Sie in der Regel auch guten fachlichen Rat. Alles Gute.
Cl.Osterhus

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