Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Zyklusbeschwerden durch Endometriose?"

Anonym

Frage vom 01.10.2006

Hallo,
ich wohne eigentlich in Nord Afrika und bin zur Zeit in Behandlung hier-ich habe eine zwei Jahre alte Tochter und wir hätten gerne noch ein zweites Kind-ich habe im Dezember Microgynon abgesetzt doch danach traten erst einmal die Unregelmäßigkeiten auf aufgrunddessen habe ich von Mai bis Juni Diane 35 eingenommen, ich hatte sehr oft zwischenblutungen sowie Schmerzen.Letzte Woche hat ein Arzt bei mir eine 3,5 cm große Zyste am linken Eierstock festgestellt, und er hat mir Agnucaston verschrieben,ich mache mir jetzt a) Sorgen das ich an Endometriose leide und b) eventl. mein Kinderwunsch nicht erfüllt wird.Mein Arzt hat mir jetzt geraten ich sollte nächste Woche zur Blutabnahme kommen um zu sehen ob ich überhaupt einen Eisprung hatte. Ich hätte eigentlich am 13.09. meine Mens. bekommen sollen ,sie hat aber schon am 11.09. mit leichtem dunklem Blut begonnen und wurde dann langsamer immer Stärker-wann gehe ich am bestem zum Bluttest???Ich habe einen dauer Aufgeblähten Bauch und bin mit meinem Rat am Ende-was meinen Sie zu meiner Situation?????Vielen Dank im Vorraus!!!
Lamees

Antwort vom 02.10.2006

Eine Zyste ist zunächst kein Hinweis auf eine Endometriose und ist auch selten ein Grund für Kinderlosigkeit. Durch die versch. Medikamente, die Sie eingenommen haben, ist Ihr Zyklus durcheinander geraten; die Zyste kann genau so schnell wieder verschwinden, wie sie gekommen ist, wenn sich alles wieder normalisiert hat. Sie können zur Stabilisierung des Z mit Hilfe von Frauenmanteltee beitragen; allerdings muss der auch über einige Zyklen getrunken werden, bevor er Wirkung zeigt; ein bisschen Geduld muss also schon sein. Den Termin zum Test auf Eisprung sollten Sie mit dem FA absprechen; ich weiß nicht, ob er per US schauen will, ob ein ES bevorsteht oder per Blutuntersuchung bestimmen will, ob einer stattgefunden hat; je nachdem muss der Termin vor od nach dem erwarteten ES liegen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, lassen Sie sich nicht verrückt machen; die Unregelmäßigkeiten, die Sie beschreiben, sind noch völlig im normalen Rahmen!

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