Themenbereich: Geburt allgemein

"Beckenverengung?"

Anonym

Frage vom 24.11.2006

Hallo!
Ich bin in der 36. Woche. Mein Arzt hat mir gesagt das ich einen verengten Gang Grad 1 habe. Und das er hofft das der Kleine etwas früher kommt, ansonsten müssten wir einen Kaiserschnitt machen. Wenn es irgendwie nur möglich ist, natürlich nur wenn es dem Kleinen nicht schadet, möchte ich normal entbinden. Gibt es eine Möglichkeit, die Wehen einzuleiten oder Voranzutreiben?
Vielen Dank
Silke

Antwort vom 24.11.2006

Hallo, die Einleitung der Wehen wäre keine gute Lösung. Mehr als die Kindsgröße macht die Kopfhaltung des Babys aus. Die ist am günstigsten, wenn das Baby selbst den Zeitpunkt der Geburt bestimmt und damit Zeit hat sich richtig in Position zu legen. Während der geburt passt sich der Kopf in gewissem Umfang an das Becken an. Auch dadurch kommt es zu einer Platzersparniss. Auch bei kleinem Becken passt es daher meistens. Wichtig wäre, dass Sie bei der Geburt selbst Ihre Gebärposition frei wählen können, also nicht nur liegen, sondern auch mal umherlaufen, auf dem Petziball sitzen, baden usw.. Damit aber nicht zu früh anfangen, damit Sie sich nicht vorzeitig auspowern. Stellen Sie sich dabei vor, wie sich das Becken weitet und der Kopf tiefer tritt. Sie können selbst entwas dafür tun, dass das Kind in den letzten Wochen nicht noch übermäßig schwer wird, indem Sie auf Süßigkeiten, Obstsaft und Obst in Mengen verzichten. Ebenso sollten Sie gesüßte Getränke meiden. Setzen Sie sich noch mal mit einer Hebamme in Verbindung, die Sie dazu weiter beraten kann und Ihnen Übungen zeigen, mit denen Sie die Einstellung des Kindlichen Köpfchens positiv beeinflussen können. Beckenmaße alleine machen weit weniger aus für die Geburt als allgemein angenommen wird und viele Kinder kommen tatsächlich ein wenig früher, wenn es Ihnen zu eng wird. Versuchen Sie gelassen und zuversichtlich zu bleiben. Das bringt mehr als ungeduldiges vorantreiben der Geburt.
Alles Gute, Monika

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