Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Wie bedenklich ist eine Gebärmutterhalsverkürzung?"

Anonym

Frage vom 18.12.2006

guten tag,

seit der 27 ssw verkürzt sich mein gebärmutterhals regelm. von 3,8 auf jetzt (32. ssw 31+4) 2,3 cm. bisher keine trichterbildung, mumu geschl, keine wehen. mein kleiner liegt mit seinem kopf sehr tief im becken. meine hebi meint, dass der kopf den gmh verkürzt. es sei nicht schlimm. das haaben viele frauen. sie versteht auch nicht, warum immer gemessen wird. außerdem ist der mumu noch ganz weit hinten und mit den fingern noch nicht zu ertasten. ich habe unheimlich angst vor einer frühgeburt noch in diesem jahr. die ärzte machen mir mit den fachsimpeleien ganz schön panik!

Danke im voraus für die antwort!

Antwort vom 18.12.2006

Hallo, die Länge des Gebärmutterhalses aleine sagt wenig aus darüber ob ein Kind früher kommt oder nicht. Die meisten Frühgeburten passieren plötzlich ohne vorherige Anzeichen. Durch die Einführung der Gebärmutterhalsmessung (wird noch nicht lange gemacht) hat sich die Rate an Frühgeburten nicht ein bisschen reduzieren lassen. Ich muss mich insofern Ihrer Hebmamme anschließen, dass bei nach hinten liegendem Muttermund eigentlich keine akute Gefahr für eine Frühgeburt besteht. Außerdem kommt es noch auf die Konsistenz des MM an, aber wenn er so weit hinten ist, ist er eigentlich nie so weich, dass zu befürchten ist, dass er sich direkt öffnet. Versuchen Sie sich durch die Messungen nicht verunsichern zu lassen. Letztendlich haben Sie (und überhaupt keiner) es nicht in der Hand, wann das Kind kommt, egal was vorher gemessen oder prognostiziert wurde. Auch wenn vorher gar nichts war, kann es zu einer Frühgeburt kommen, bei Ihnen scheint aber nichts darauf hinzudeuten. Reden Sie Ihrem Baby gut zu, dass es noch eine Weile in Ihnen bleibt und lassen Sie es sich selbst gut gehen.
Herzlichen Gruß, Monika

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