27766 Hebammenantworten zu Schwangerschaft, Geburt & Baby
Themenbereich: Schwangerschaft allgemein
"Besteht noch Hoffnung?"
Frage:
Ich bin durch die Behandlung mit Clomifen schwanger geworden. Ich war relativ früh in der Schwangerschaft beim Frauenarzt ( 06.11. letzte Periode, etwa am 23.11. vermutete Empfängnis, 1. Termin bei FA am 14.12.), er hat einen Fruchsack mit einer Größe von 6 mm festgestellt. Da ich am Wochenende dann leichte Schmierblutungen hatte, nur altes Blut und nur dann gesehen, wenn ich vorher Stuhlgang hatte, ansonsten keine Anzeichen, bin ich am vergangenen Montag, 18.12. erneut beim Frauenarzt gewesen. Die Fruchthöhle war noch da, allerdings meinte mein FA, dass sie nur geringfügig gewachsen sei, daher gehe er fast davon aus, dass es sich nicht richtig entwickeln würde und ich daher mit einer Fehlgeburt rechnen müsste.
Kann man das wirklich so früh sagen oder gibt es noch Hoffnung? Bei meiner ersten Schwangerschaft war es ähnlich, da hat man dann trotzdem Ende der 7. SSW den Herzschlag sehen können.
MfG
Ericela
Antwort:
Hallo, Sie haben ja glücklicherweise schon die Erfahrung gemacht, dass nicht so wirklich Verlass ist auf frühen Prognosen durch Ultraschall. Leider werden sehr oft zu einem Zeitpunkt Bedenken geäußert und Unsicherheit geschürt, wo sich im Prinzip noch gar nichts sagen lässt und meiner Meinung nach diese Aussagen gänzlich überflüssig sind. Es kommt immer wieder vor, dass etwas "zu spät zu sehen" ist oder "zu wenig wächst" und sich trotzdem eine ganz normale Schwangerschaft entwickelt. Was soll denn in den wenigen Tagen Differenz zwischen den Untersuchungen an rasanter Entwicklung zu erwarten gewesen sein? Nicht ohne Grund sind vierwöchige Untersuchungsintervalle vorgesehen. Nach längerer Zeit lässt sich die Entwicklung beurteilen, nicht nach vier Tagen. Lassen Sie sich durch die Aussagen nicht verunsichern. Genießen Sie die Weihnachtsfeiertage und bleiben Sie guter Hoffnung. Alles Gute fürs Neue Jahr, Monika