Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Habe ich den Schleimpropf verloren?"

Anonym

Frage vom 05.01.2007

Hallo liebes Hebammenteam,

ich bin in der 39+4 SSW (1. Kind). Seit einigen Tagen habe ich starke Schmerzen. Vor 3 Tagen waren die Schmerzen so stark, dass ich nachts um 2 Uhr ins Entbindungsheim zu meiner Hebamme gefahren bin. Sie hat dann ein CTG gemacht, auf dem auch deutlich zu sehen war, dass ich Wehen habe. Allerdings war der Muttermund noch zu (jedoch war er weich und der Gebärmutterhals war auch verkürzt ca. 2cm). Sie hat mich dann wieder nach Hause geschickt. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen vor Schmerzen. Am nächsten morgen bin ich dann nochmal hin. Und es waren wieder Wehen auf dem CTG zu erkennen, allerdings etwas abgeschwächt. Ich habe dann einen Einlauf bekommen und konnte dann wieder nach Hause. Seitdem ist es besser. Allerdings habe ich über den Tag verteilt häufig Wehen, die auch teilweise schmerzhaft sind (wie Regelschmerzen).
Heute jedoch war ich auf Toilette und habe dabei den Abgang von Schleim entdeckt. Es war ziemlich viel in der Toilette. Teilweise waren auch Blutklumpen dabei. Nun meine Frage:
Kann es sein das es der Abgang des Schleimpfropfes gewesen ist? Muss ich mir sorgen machen? Kann man jetzt ungefähr abschätzen wie lange es noch bis zur Geburt dauert?Sollte ich vorzeitig zur Kontrolle? Meinen nächsten Termin habe ich am ET, also am 08.01. Immerhin ist ja schon in 3 Tagen der Geburtstermin. Vielen Dank und viele liebe Grüße

Antwort vom 05.01.2007

Hallo, gut möglich, dass es sich um den Schleimpfropf gehandelt hat. Der löst sich häufig kurz bevor es losgeht, wenn sich am Gebärmutterhals und dem Muttermund etwas tut. Es ist ein gutes Zeichen für eine bald anstehende Geburt, aber kein Grund zur Besorgnis oder für eine vorzeitige Kontrolle. Es ei denn bei den Blutklumpen hat es sich um große Blutklumpen gehandelt, was ich nicht annehme. Ich denke mal es waren vereinzelte Fäden oder kleine Bemischungen. Ein Grund für eine Kontrolle wären anhaltende Blutungen. Es lässt sich leider nicht abschätzen wie lange es noch zur Geburt dauern kann. Ich wünsch Ihnen alles Gute, Monika

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