Themenbereich: Schlafen

"Tag-Nacht-Verwechslung"

Anonym

Frage vom 09.01.2007

Liebe Hebamme, unsere Tochter (10 Wochen) verwechselt Tag und Nacht. Tagsüber schläft sie die meiste Zeit. Ab 20/21 Uhr wird sie dann munter. Bis gegen 1.30Uhr möchte sie dann geschmust werden oder an der Brust dauernuckeln. Alle Versuche, sie nach dem Stillen in ihr Bettchen zu legen scheitern und sie fängt an zu weinen. Nehmen wir sie dann raus oder mit ins "große" Bett ist alles gut - sie wird ruhig. Gemeinsames Fernsehen oder Besuch empfangen ist nicht möglich, da die Kleine permanent Nähe sucht. Wie können wir langsam einen Rhythmus finden, damit unsere Tochter leichter in den Nachtschlaf findet?

Anonym

Antwort vom 09.01.2007

Hallo, zum einen in den Abendstunden so wenig "Programm" als möglich bieten, d.h., stillen/schmusen und ins Bett legen bei gedämpften Licht mit wenig Input, evtl. auch schon früher ins große Bett legen, wenn sie da ruhig wird und einschläft. Über Tag dahingegen viel mit ihr lachen und spaßen und schmusen und "Geschichten erzählen"... versuchen, sie etwas länger oder häufiger wach zu halten. Wenn sie tagsüber gut drauf ist, auch schon mal mit einem bunten Mobile ins eigene Bettchen legen, dass sie den Ort angenehm erlebt und "nichts muss". So wird es ein vertrauter Ort, der bald auch zum Einschlafen geeignet wird. Legen Sie auch gern ein eigenes Hemd/Shirt, das sie zuvor getragen haben, mit ins Bettchen(darauf achten, dass sie es sich nicht über den Kopf ziehen bzw. darunter rutschen könnte), sie wird den vertrauten Geruch mögen.
Es ist völlig normal, dass ein Säugling so oft wie möglich Nähe sucht, vielleicht erleichert es Sie, wenn Ihr Partner auch diese Nähe geben kann, um "einen Teil" abzudecken... Alles Gute,Barbara

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