Themenbereich: Stillen allgemein

"Besser Umstellung auf Flaschennahrung?"

Anonym

Frage vom 14.01.2007

Sehr geehrtes Hebammenteam,

unsere Tochter ist jetzt 14. Wochen. Leider haben wir von Anfang an auf Anraten der Hebamme zugefüttert, da unsere Tochter zuviel abgenommen hatte. Weiterhin konnte ich nur mit einer Brust stillen. Diese produzierte jedoch von Anfang an zu wenig Milch (max. 100 ml). Wir haben alles versucht: Stillmarathon über Tage aller 2 h, Abpumpen aller 2 h, Milchbildungskugeln etc. Soweit möglich, ernähre ich mich ausreichend. Allerdings ist der Alltag stressig, da die Kleine sehr oft gepflegt werden muss (Hautprobleme) und Physiotherapie machen muss mehrmals am Tag. Sie schreit daher auch viel, so dass ich schon recht häufig auf der Strecke bleibe (Essen und Ruhepausen).
Die Milchmenge der einen Brust hat sich nun zweimal deutlich reduziert, so dass jetzt nur noch 40 - 60 ml aller 4 h übrig sind. Kann das durch meine Erkältung gekommen sein (viel geschwitzt)? Wir füttern bis jetzt diese Milch bzw. legen auch noch an. Allerdings haben wir jetzt das Gefühl, dass dies für unsere Tochter auch nur Stress ist. Denn so trinkt sie dann maximal noch 80 ml Pre-Nahrung zu den 40 - 50 ml MuMi. Wenn wir ihr nur die Flasche geben, trinkt sie locker 200 ml. Das ganze Stillproblem belastet mich von Anfang an ziemlich, auch wenn das wiederrum zu dem Problem führt. So einfach kann man da nicht aus seiner Haut, auch wenn sie raten, nicht darüber nachzudenken.
Ist es möglich, dass sich die Milch trotz allen Abpumpens selbst reduziert? Wäre es für unsere Tochter besser, voll auf Flaschenfütterung umzusteigen, damit sie die empfohlene Trinkmenge erhält?
Vielen Dank im Voraus.

Antwort vom 14.01.2007

Hallo!Durch die Erkältung und den Streß den Sie mit dem Stillen haben, hat sich die Milchmenge sicher reduziert. Sie haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft und sollten annehmen, daß es diesesmal (aus welchen Gründen auch immer,es kommen immer viele Faktoren zusammen) nicht geklappt hat. Ich würde Ihnen daher raten vollkommen abzustillen, denn das würde auch für Ihr Kind eine deutliche Streßreduzierung bedeuten und vielleicht auch die Hautprobleme verbessern(die Haut ist oftmals ein Spiegel der Seele). Nicht den Mut verlieren, denn beim nächsten mal geht bestimmt alles gut. Alles Gute.
Cl.Osterhus

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