Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Wie kann ich die Flaschenernährung erleichtern?"

Anonym

Frage vom 14.01.2007

Meine Tochter ist nun 6 1/2 Monate alt, sie bekommt zurzeit 5 Mahlzeiten am Tag, wovon 4 Flaschenmahlzeiten und 1 Mittagsbreimahlzeit sind. Die insgesamt getrunkene Milchmenge pro Tag liegt bei ca. 600 ml mit Ach und Krach. Mittagsgläschen schaffen wir gerade mal ein halbes, wobei sie danach noch ca. 50 ml Milch trinkt zum einschlafen (sind bei den 600 ml schon dazugezählt). Ansonsten trinkt sie noch zwischen 50 - 100 ml Tee pro Tag. Die Flaschenmahlzeiten dauern auch jedes Mal eine kleine Ewigkeit und zehren auf Dauer ganz schön an den Nerven, weil ich jedes Mal mit Sorge schon rangehe ob sie auch ja genug trinkt. Sie wiegt ca. 7 kg bei ca. 65 cm, das ist zwar nicht soo wenig, aber sie wiegt auch lange nicht soviel wie andere Kinder ihrer Alterskategorie von Bekannten. Meine Hebamme, der ich das Problem bereits geschildert habe, meinte ich solle mir keine Sorge machen, solange sie fidel ist und genug nasse Windeln bzw. Stuhlgang hat, aber so recht kann ich mich nicht damit abfinden. Nächste Woche findet die U5 statt, da werde ich das Problem auch meiner Kinderärztin erläutern, aber ich wollte mir hier auch noch gerne eine Expertenmeinung einholen.
Habe schon die Milchnahrung gewechselt, wobei sie da dann am Anfang erstmals mehr getrunken hat, aber dann hat es wieder nachgelassen. Diverse Saugerformen hab ich auch schon getestet, keine Verbesserung. Sorge ebenso immer für Ruhe und Ungestörtheit beim trinken, da sie sehr schnell abgelenkt ist.
Habe ca. 4 Monate voll gestillt, wobei sie auch sehr gut zugenommen hat, danach wurde meine Milchmenge geringer und ich musste nach und nach die Mahlzeiten durch Fläschchen ersetzen.Mit ca. 5 1/2 Monaten haben wir abends die letzte Stillmahlzeit dann vollends durch Fläschchen ersetzt.
Als Milchnahrung gebe ich ihr seit ca. 2 Wochen Hipp 2, davor Beba 2.
Ich hoffe ich konnte die Situation genau genug schildern und Sie haben vielleicht den einen oder anderen Tipp für uns, um unser tägliches Fläschchengeben zu erleichtern, bzw. die Milchmenge zu steigern.

Antwort vom 14.01.2007

Hallo!Ich kann mich der Meinung Ihrer Hebamme nur anschließen. Sie sollten sich nicht soviele Gedanken machen. Je mehr Sie die Nahrungsaufnahme ständig zum Thema machen, desto angespannter und gestreßter sind Sie und übertragen das auch auf ihr Kind. Zunächst muß sich der Verdauungstrakt Ihrer Tochter an die neue Nahrungsaufnahme gewöhnen und dann sind das Eßverhalten und die Gewichtszunahme individuell von Kind zu Kind sehr unterschiedlich, so daß Sie Ihre Tochter möglichst nicht ständig mit anderen Kindern vergleichen sollten. Wie die Kollegin schon erwähnt hat, ist es wichtig, daß Ihre Tochter fidel und gesund ist und gut ausscheidet. Lassen Sie ihr die Zeit, die sie braucht und füttern Sie sie nach Bedarf(vielleicht sind 5 Flaschenmahlzeiten zuviel?meines Erachtens bekommt sie auf jeden Fall genug).Es könnte auch sein, daß sie im Moment einen Wachstumsstillstand hat und nicht soviel Nahrung braucht(genauso wie sie bei einem Schub mehr verlangt)Ich denke der Kinderarzt wird der gleichen Meinung sein. Alles Gute.
Cl.Osterhus

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