Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Kopf zu groß?"

Anonym

Frage vom 21.02.2007

Hallo,
ich hatte gestern (17+6) eine US-Untersuchung. Nun bin ich sehr verunsichert, weil der Kopf anscheinend zu groß ist. Der BPD war 45,7 mm groß, was gemäß dem Ausdruck 19+6 entspricht. Der OFD ist auch weit über der Norm 57.0 = 19+5. Der Arzt hat im US sehr lange die Gehirnstruktur untersucht und hat etwas gesucht, was er nicht gefunden hat. Am Ende meinte er, dass es dafür wohl auch noch zu früh sei und ich noch 4 Wochen warten soll.
Ich weiss aber nicht, wie ich noch 4 Wochen mit der Ungewissheit leben soll.
Kann sich der überdurchschnittliche BPD wieder normalisieren oder ist das ein Indiz für einen Wasserkopf?
Was ist der OFD?
Kommt es häufig vor, das der Kopf zu groß ist und sich danach wieder normalisiert?
Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus!!!
Kerstin

Antwort vom 21.02.2007

Ich denke, dass OFD eigentlich FOD heißt und der "fronto-occipitale Durchmesser" ist, der DM des Kopfes von der Stirn zum Hinterhaupt. Wenn Ihr Arzt irgendwelche Auffälligkeiten festgestellt hat, dann sollte er Sie so darüber informieren, dass Sie mit der Info was anfangen können und nicht (unnötig?!) verunsichert werden. Wenn es Befunde gibt, die er erst in 4 Wochen erheben kann, dann kann ausßer Spekulation vorher auch keine Aussage getroffen werden. Ich würde mich an Ihrer Stelle noch mal an ihn wenden und mir die Befunde und Andeutungen detailliert erklären lassen; Sie können auf Ihr Recht auf Information bestehen und ihm ein Loch in den Bauch fragen, wenn es sein muss! Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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