Themenbereich: Geburt allgemein

"Was ist anders bei einem Sternengucker?"

Anonym

Frage vom 10.03.2007

Mein Kleiner war ein Sterngucker und ich höre jetzt immer wieder, dass es daran gelegen haben kann, dass die Geburt so lang und langsam voran ging und dass er dann auch mit der Schulter fest hing. Ist das so? Was ist kann alles anders sein bei Sternguckergeburten? Ich dachte nur die Blickrichtung. Mir hat man das fast nur nebenbei gesagt: ach, und hier ist der kleine Stergucker! Und ist die Wahrscheinlichkeit da, dass ein 2.Kind auch so kommt? Liegts an Mutter oder Kind? Interessiert mich jetzt doch mal, waren nicht so die zufriedenstellenden Infos nach der Geburt.

Antwort vom 10.03.2007

Die so genannten "Sterngucker" haben die Besonderheit, dass sie ihr Gesicht unter der Geburt nicht in Richtung Rücken der Mutter drehen, sondern in Richtung Bauch, und damit eben "in die Sterne schauen". Da der Gesichtsschädel breiter ist als der normalerweise vorangehende Hinterkopf kommt es häufig zu verzögerten Geburten. Die Gründe sind unterschiedlich; es kann einfach so passieren, es kann auch mit einer besonderen Kopfform des Kindes od. Beckenform der Mutter zu tun haben. Auch die Größe des Kindes im Verhältnis zum Becken der Mutter kann eine Rolle spielen (bei Ihnen gut möglich, nachdem auch die Schulter Probleme gemacht hat). Je nachdem ist die Möglichkeit der Wiederholung bei einer 2. Geburt möglich bzw wahrscheinlich. Weitere Besonderheiten muss es dabei nicht geben; es kann mal sein, dass der Kopf noch ein Wreilchen eine Streckhaltung einnimmt, was sich m,eist von selbst gibt od auf jeden Fall mit gezielter Physiotherapie zu beheben ist; oft ist aber weiter gar nichts anders als bei "normalen" Hinterhauptslagen.

26
Kommentare zu "Was ist anders bei einem Sternengucker?"
Es wurden noch keine Kommentare verfasst! Schreibe doch einen.

Kommentar verfassen


Das könnte dich auch interessieren:

Magazin-Links zum Thema:

Frag das babyclub.de Hebammenteam!
Jetzt kostenlos persönliche Frage stellen: