Themenbereich: Kinderwunsch allgemein

"Wie gehe ich bei erniedrigten Progesteronwerten vor?"

Anonym

Frage vom 17.03.2007

Liebes Hebammenteam,

ich hatte im September 06 in der 10.SSW eine Ausschabung. Die Untersuchung hatte laut FA ergeben, dass meine Placenta insuffizient ausgebildet war. Ich hatte jedoch schon Utrogest eingenommen. Seit Oktober nehme ich Agnus Castus durchgehend. Mein Zyklus ist unregelmäßig. Da mein letzter Zyklus sehr lang war (6Wo), der Schwangerschaftstest negativ, bin ich zum FA. Dieser nahm Blut und fand, dass mein Progesteron zu niedrig war. Er sagt so etwas wie: mit so einem Wert können sie nicht schwanger werden. Das wunderte mich, da ich doch im Sommer trotz zu geringem P. schwanger geworden bin. Da ich im Moment sehr viel Stress auf der Arbeit habe, sagte er, soll ich den Stress reduzieren, dann würde auch das Prog wieder steigen. Dieses könne sich von Zyklus zu Zyklus ändern.
Den Stress auf der Arbeit werde ich jetzt allerdings nicht so schnell vermindern können. Deshalb habe ich Angst, wieder bei zu niedrigem Progesteron schwanger zu werden und dadurch wieder in eine Fehlögeburt zu geraten.
Frage1: Soll ich trotz Kinderwunsch, während ich viel Stress auf der Arbeit habe, lieber verhüten? (Kondom, um im Falle mangelnden Progesterons keine Fehlgeburt zu riskieren?)
Frage2: soll ich meinen FA bitten, mir vorsichtshalber doch Utrogest zu verschreiben? Mönchspfeffer alleine hilft wohl nicht.

Vielen Dank und viele Grüße, Sabine

Antwort vom 18.03.2007

Vielleicht ist es möglich, trotz hoher Arbeitsbelastung den Stress zu reduzieren, indem Sie Ihre Freizeit entsprechend erholsam gestalten und sich nicht da auch noch Druck machen zB wg des Kinderwunsches...! Meine Empfehlung zum Mönchspfeffer ist, diesen nur in der 2. Z-Hälfte einzunehmen. Über den Nutzen der Einnahme von Utrogest können Sie mit Ihrem FA sprechen, ich denke aber, der wichtigere Ansatzpunkt ist die Lebensgestaltung! Ich wünsche Ihnen alles Gute!!

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