Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"Kann ich nach einer Geburtseinleitung fragen?"

Anonym

Frage vom 19.03.2007

Liebes Team,

ich bin jetzt in der 42. SSW bei GT + 9 und ziemlich ängstlich und besorgt, dass es meinem Baby nicht mehr gut gehen könnte.

Lt. FA ist der äußere MM knapp zwei cm geöffnet, der innere fest verschlossen, der Gebärmutterhals auf die Hälfte verkürzt. Dieser Befund ist aber schon seit der 39. SSW völlig unverändert, es ist keinerlei Entwicklung zu erkennen. Ich hatte zu keiner Zeit irgendeine wahrnehmbare Wehentätigkeit, Bewegung und alle anderen üblichen Tipps und Hausmittelchen haben auch nichts daran geändert.

Letzte Woche (41. SSW) hatte ich einen Tag massiv Durchfall (Magen verdorben, hat aber auch keinerlei Wehen ausgelöst), und ich meine, die Kindsbewegungen wären über die letzten zwei Tage schwächer und weniger geworden. Macht es unter diesen Umständen Sinn, noch weiter bis zum Ende der 42 . SSW abzuwarten? Ich bin wegen meiner Beobachtungen ziemlich nervös und würde gerne wissen, ob es bei dem oben geschilderten Befund überhaupt wahrscheinlich ist, dass noch spontan Wehen einsetzen. Oder kann ich gezielt nach einer Geburtseinleitung fragen?

Vielen Dank + viele Grüße, Julia

Antwort vom 19.03.2007

Eigentlich sind Sie noch "im Rahmen" dessen, was als tolerierbare Zeit über den ET gilt u ich nehme an, dass regelmäßige CTG-Kontrollen stattfinden und durch US-Befund geklärt ist, dass Ihr Baby noch gut versorgt ist. Über die veränderte Wahrnehmung der KB sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrer FÄ/ Hebamme sprechen, auch über das Für und Wider einer Einleitung. Vielleicht lässt sich ja mit Wehencocktail od ähnl. etwas erreichen; sprechen Sie auch darüber mit Ihrer Hebamme. Ich wünsche Ihnen alles Gute!!!

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