Themenbereich: Fehlgeburt

"Gibt es noch Hoffnung?"

Anonym

Frage vom 22.03.2007

Guten Tag.Sie sind jetzt meine letzte hilfe..ich hoffe sie können mir einen guten rat geben.Ich bin anfang 6.SCHW.Meine letzte Regel war am 31.01 und am 14.02 hatte ich eine kurze schmierblutung.Heute war ich beim FA und sie meinte dass die fruchthöle nicht mehr rund ist und so kann ein kind sich nicht mehr entwickeln.Dottersack war auch zu sehen aber ohne herzschlag.Alles war grösser als vor eine woche aber meine FA gab mir keine hoffnung dass alles gut wird und so bekam ich eine Überweisung für eine Ausschabung.Ich soll nicht lang warten.Ich will noch warten...Ich hatte eine gute gefühl für diese SCHW(meine erste).Bis jetzt hatte ich keine blutungen oder starke schmerzen ausser leichte seitliche ziehen in unterleib.Nächsten Freitag habe ich ein termin beim anderen FA.Ich habe so angst...Was denken sie?Gibt es noch eine Hoffnung?Ich habe mich schon so für das baby gefreut.Vielen Dank für Ihre antwort.

Antwort vom 22.03.2007

Hallo, wenn Sie sich selbst nicht bereit für eine Ausschabung fühlen, sollten Sie auch keine vornehmen lassen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass in der 6. Woche noch kein Herzschlag sichtbar ist und solange Wachstum da ist in einem so frühen Schwangerschaftsstadium seh ich auch keinen Grund die Hoffnung aufzugeben. Die erste Ultraschalluntersuchung nach Mutterschaftsrichtlinien ist für die 9. bis 12. Woche vorgesehen und früheren Prognosen misstraue ich, wenn sich nicht von selbt eine Fehlgeburt ankündigt. Normalerweise kann eine Fehlgeburt auch ganz alleine von statten gehen. Wenn der Körper merkt, dass sich eine Schwangerschaft nicht richtig entwickelt, leitet er eine Fehlgeburt ein. Nur in ganz seltenen Fällen ist eine Ausschabung wirklich unumgänglich. der Vorteil einer natürlichen Fehlgeburt liegt darin, dass sie für die Frauen viel leichter akzeptierbar und zu verarbeiten ist als eine Ausschabung in Narkose, wenn noch nichts gefühlsmäßig auf eine Fehlgeburt hindeutet. Es spricht nichts dagegen, wenn Sie eine Woche Abstand zwischen den Untersuchungen lassen, damit eine mögliche Entwicklung auch deutlich werden kann. Ich wünsch Ihnen alles Gute, Monika

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