Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Muttermundsveränderung durch Abbrüche?"

Anonym

Frage vom 26.03.2007

liebes hebammenteam!

ich bin jetzt in der 18 ssw.
vorige woche wurde bei mir eine cl von 34 mm und eine kleine trichterbildung fest gestellt.
diese ss ist meine 4.
mein gyn sagte das so ein befund bei vielen mehrgebärenden vorkommt.
nun ja ich bin 2002 hier her gezogen und habe dem gyn nicht alles gesagt.
1993 kamm mein erstes kind auf die welt(das weis er)
ich hatte 94,95 und 96 einen abbruch.
1999 habe ich mein 2 kind bekommen.
2000 hatte ich wieder einen ab.
2002 kamm mein 3 kind auf die welt.
3 monate später,also auch 2002 hatte ich eine ausschabung wegen einem myom,das mir probleme machte.
03/2006 hatte ich wieder einen ab in der 8 ssw.
nun ja und nun bin ich wieder schwanger und möchte dieses kind auch haben und freue mich sehr.
ich weis das es nicht klug ist die 5 abbrüche zu verschweigen.
aber ich schäme mich so sehr dafür.
kann es sein das mein jetztiger befund mit diesen abbrüchen zusammen hängt?
ich habe mal geslesen das es schlimmer ist,das die schleimhaut schaden davon trägt.
aber die war bei mir immer super dick(ideale vorrausetzungen für eine ss).
nach den abbrüchen hatte ich auch keine probleme mit infektionen oder ähnlichem.
ich hoffe sie denken nicht schlecht von mir!

danke schon mal im vorraus

liebe grüße

Antwort vom 26.03.2007

Hallo, es scheint Sie ja sehr zu belasten, dass Sie nicht offen und ehrlich reden können. Wenn überhaupt ein Zusammenhang besteht, dann liegt das Problem eher in dem, dass Sie sich für die Abbrüche schämen als in den rein medizinischen Faktoren, die mit einem Abbruch einher gehen. Sie haben sich die Entscheidungen zu einem Abbruch sicher nicht leicht gemacht. In der außerklinischen Geburtshilfe konnten wir in der Datenauswertung keinen Zusammenhang mit einem Abruch und einer erhöhten Komplkationsrate feststellen. Diese betraf jedoch die Geburten selbst. Der von Ihnen geschilderte Muttermundsbefund ist nicht ungewöhnlich für Frauen, die schon mehrere Kinder geboren haben. Da Sie ja ausgesprochen schnell wieder schwanger werden und anscheinend bisher alles gut ging, seh ich keinen Grund warum es diesmal nicht auch so sein sollte. Es wäre natürlich besser, wenn Ihr Gyn von der Vorgeschichte wüsste. Nicht nur, damit er es weiß, sondern auch, damit Sie entlastet sind. Es besteht die Möglichkeit sich mit einer freiberuflichen Hebamme zu besprechen oder auch in einer Beratungsstelle. Für Sie könnte es besser sein, wenn Sie die Abbrüche mit jemandem besprechen könnten und dann ohne schlechtes Gewissen entscheiden können wem Sie wann was erzählen. Ich wünsch Ihnen alles Gute, Monika

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