Themenbereich: Schlafen

"Wie kann ich den Schlaf meines Kindes unterstützen?"

Anonym

Frage vom 09.04.2007

liebes hebammenteam,

mein sohn (knapp sieben monate) war bis vor kurzem ein guter schläfer, er kam nur einmal, um seine flasche zu trinken. seit ca. fünf wochen gebe ich die letzte flasche um ca. 22.30 uhr, was auch wunderbar klappt. er hat also definitiv keinen hunger, wacht aber bis zu sechsmal nachts auf, muß gestreichelt und beruhigt werden, schnuller geben, etc,. ab vier uhr läßt er sich weder durch streicheln, noch durch schnuller, etc beruhigen, das einzige, das hilft, ist, ihn mit ins bett zu nehmen. dann wieder gibt es nächte, in denen er erst zur üblichen zeit (sieben uhr) wach wird. wir legen ihn abends um halb acht hin. zähne??? mond??? ??? auch tagsüber schläft er nur eine halbe stunde, wenn`s "gut" läuft, eine stunde und wacht dann auf, obwohl er definitiv noch hundemüde ist. ich lege ihn nach drei stunden, also um zehn uhr, hin, müde ist er aber oft schon wieder kurz nach dem aufstehen??? was kann ich tun, um ihn in seinem schlaf zu unterstützen? ich befürchte, dass er irgendwann nur noch in unserem bett schläft, wenn wir immer "weich" werden... grade auch tagsüber braucht er seinen längeren schlaf, nicht zuletzt, um nicht beim mittagessen grantig zu werden (er bekommt mittags brei). vielen dank im voraus

Anonym

Antwort vom 10.04.2007

Hallo,

ich denke mit Ihrer Vorahnung der Zähne liegen Sie gar nicht so falsch, das passt schon so zu seinem Alter.
Wenn so einschneidenden Veränderungen, wie z.B. Zähne oder andere Entwicklungsschübe auftreten, fühlen sich viele Kinder sehr unsicher und fordern unheimlich viel Nähe und Fürsorge.
Ich würde versuchen ihm diese Nähe auch natürlich bis zu einem gewissen Punkt geben. Wenn Sie aber merken, daß es in den nächsten Wochen nicht besser wird, müssen Sie sich natürlich entscheiden, ob Sie darauf warten, daß er selber wieder in den alten Rhythmus findet oder ob Sie probieren es ihm zu verdeutlichen. Da kommt es natürlich auch auf Ihre Lebenssituation an, ob Sie schon wieder im Arbeitsstreß stehen oder noch ein bißchen flexibel sind.
Er wird natürlich protestieren, wenn Sie ihm das verdeutlichen wollen.
Das ist dann normal! Tja, und ich fürchte dann bedeutet es konsequent zu bleiben, was einigen Protest hervorrufen wird.
Da Ihr Sohn bis vor kurzem noch so einfach war, würde ich ihm erst einmal noch ein ein bißchen Zeit geben.
Manchmal hilft es auch, die Kinder eng zu pucken und festzuhalten. D.h. in eine Decke eng einschlagen, so daß sie sich nicht mehr so viel bewegen können. Zuerst erntet man auch Proteste, aber manche entspannen dann auch plötzlich und schlafen ein.

Viel Glück!

Felicitas

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