Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

"Was bedeutet ein beginnendes Brain sparing?"

Anonym

Frage vom 12.04.2007

Hallo liebes Hebammenteam,
bin in der 29. Woche schwanger mit dem 2. Kind nach 3 Fehlgeburten, mein Sohn kam mit einem Gewicht von 2340g in der 38. Woche zur Welt. Da ich nun schon 39 bin und durch die vielen Fehlgeburten (alle vor der 12. Woche) werde ich sehr eng betreut. In der 13. Woche hatte ich ein First-Trimester-Screening, mit relativ auffäligem Befund voraufhin die Feindiagnostik vorgezogen worden war. Mit dem Ergebnis, dass eine Trisomie weitesgehenst ausgeschlossenwerden kann aber meine Blutwerte nicht ok sind, Kontrolle 4 Wochen später das Baby wächst bleibt aber im unteren Bereich der Normmaße nur die Blutwerte von mir zum Baby werden nicht besser. Nun war ich heute wieder und diesmal sagte man mir das es eher schlimmer wird Diagnose: gestörte plazentare Perfusion mit beginnendem Brain sparing. Was ist dass denn genau (lässt sich auch im Internet nicht finden), wie gefährdet ist mein Kind, reicht schonen aus oder wäre staionärer Aufenthalt besser. Aber vorallem was ist mit dem Kind, kann es schäden davontragen? Ich spüre es eigentlich ständig es ist sehr aktiv das ist doch ein gutes Zeichen, oder?
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort
Jutta

Antwort vom 13.04.2007

Das erhöhte "Brain sparing" bedeutet vermutlich, dass bei der Doppler-US-Untersuchung festgestellt wurde, dass der Fluss des Blutes durch die Nabelschnur verändert (bzw verlangsamt) ist. as kann bedeuten, dass die Plazenta das Baby nicht optimal versorgt. Das wird sicherlich weiter kontrolliert; bisher sind ja alle Befunde im Normbereich, was auf jeden Fall ein gutes Zeichen ist; ebenso die Kindsbewegungen, die Sie regelmäßig spüren. Ich denke, dass Ihr Baby im Moment nicht akut gefährdet ist, Kontrolle und Überwachung auch sicherlich rechtzeitig anzeigen, wenn Ihr Kleines in einen kritischen Bereich kommt. Sie sollten sich gesund und ausgewogen ernähren, für gemäßigte Bewegung an der frischen Luft sorgen und regelmäßig entspannen, dabei auch gezielt auf tiefe Atemzüge in den Bauch achten, um die Durchblutung der Gebärmutter so pos. wie möglich zu beeinflussen. Lassen Sie sich bei der nächsten Untersuchung noch mal genau den Befund erklären und auch, was das evtl zu bedeuten hat. Alles Gute!

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