Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Angst vor Down-Syndrom"

Anonym

Frage vom 08.05.2007

Hallo liebes Hebammenteam,
erstmal ein paar Daten zu mir und meinem Baby: Ich bin 23 Jahre alt, der werdende Vater 24. Bin jetzt in der SSW 23+2, also 24. SSW. Die Nackenfalte bei meiner kleinen Maus in der 14. SSW (es wird ein Mädchen) war gerade mal 1mm. Alle sonstigen Daten sind ebenfalls suuuuper :-) worüber ich auch sehr sehr froh und dankbar bin.
Dennoch bin ich eine sehr sehr ängstliche Schwangere. Meine aller größte Panik habe ich vor der Trisomie 21, da dies ja durch Ultraschall, Nackenfaltenmessung etc. nicht 100%ig ausgeschlossen werden kann! Andererseits hat mein FA gesagt ich bin überhaupt nicht in einem Risikoalter, Erbkrankheiten liegen auch nicht in meiner Familie, er sieht somit die "große" Nackenfaltenmessung, die ca. 150 EUR kosten würde als überflüssig an. Der Meinung bin ich ja eigentlich auch, dennoch habe ich jeden Tag Angst vor diesem DownSyndrom. Um so mehr ich darüber nachdenke um so größer wird andererseits mein schlechtes Gewissen dem Baby gegenüber :-( Ich denke auch, dass meine Kleine es merkt, wenn ich mir Sorgen mache. Dadurch geht es mir ja nicht gerade prima. Jetzt ist meine Frage: Wenn so eine Trisomie 21 wirklich vorliegen würde, würde man dann nicht anhand ein paar Sachen am Baby erkennen, dass dies und das nicht richtig entwickelt ist?!? Und meinen Sie, dass meine übertriebene Angst/Panik eine innere Vorahnung ist?! (In der Hinsicht bin ich doch etwas abergläubisch, obwohl ich sowas immer außerhalb der SS als völligen Unfug gehalten habe!) Ich möchte meine Schwangerschaft einfach nur genießen, es ist wunderschön, wenn ich mein Baby regelmäßig spüre, aber die Gedanken bringen mich um. Mein ET ist der 01.09.2007. Das sind jetzt noch 4 Monate.....eine sehr lange Zeit, wenn einem jeden Tag solche Gedanken durch den Kopf schießen.
Vielleicht können Sie mich zumindest ein bischen beruhigen. Meine Hebamme und mein FA bekommen das nicht wirklich hin Über eine Antwort würde ich mich riesig freuen! Liebe Grüße

Anonym

Antwort vom 08.05.2007

Hallo, so wie Sie schreiben, scheint Ihre Angst Sie sehr zu beunruhigen. Ich lese aus Ihrer Anfrage, dass Sie sich sehr wünschen, wieder unbeschwerter zu sein. Können Sie gut (ein-)schlafen(abgesehen von vielleicht wiederholten Toilettengängen in der Nacht)? Wie sehr beeinträchtigt diese Angst Ihr Leben im Moment? Vielleicht kann es sehr hilfreich sein, wenn Sie sich von professioneller Seite therapeutisch unterstützen lassen. Manchmal sind regelmäßige Gespräche wohltuend, manchmal reichen auch schon wenige Termine aus, um wieder selber Boden unter den Füßen zu bekommen und vorallem auch Freude an der Schwangerschaft, Freude über das Kind, das in Ihnen heranwächst! Wenn Sie so eine Unterstützung wünschen, dann fragen Sie Ihre Hebamme und/oder Ihren FA, zu wem Sie in Ihrer Nähe gehen können. Alles Gute!Barbara

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