Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"Können wir eine Einleitung verlangen?"

Anonym

Frage vom 03.06.2007

Hallo,
ich wollte mich mal über die Möglichkeit einer Geburtseinleitung informieren.

Meine Partnerin ist Heute 8 Tage über dem ET und hält es langsam aber sicher nicht mehr aus.

Sie hat starke Kreislaufprobleme ( wodurch auch schon 1 Zusammenbruch zustande kam ), Wasser in den Füßen, starke Beckenschmerzen, leichte Depressionen und jetzt täglich mehr werdendes Herzrasen.
Sie hat auch schon einige Wehen gehabt doch mehr tut sich nicht.
Können wir auf Grund dessen im KH vorsprechen und eine Einleitung verlangen?
Ich habe gelesen das in der Regel 10-14 Tage gewartet wird doch ich habe Angst das sie noch einmal zusammenbricht wenn ich auf der Arbeit bin und ich bekomme leider erst ab nächstem Mittwoch Urlaub.

Vielen Dank schon einmal.

Antwort vom 04.06.2007

Von einer "Übertragung" spricht das Lehrbuch erst ab der 42. SSW, weil bis dahin alles noch im Rahmen dessen ist, was als "am Termin" durchgeht. In Ihrem Fall ist es aber so, dass es Ihrer Frau schlecht geht, darum sollte unabhängig von Termin oder Übertragung eine Behandlung erwogen werden, ich würde Ihnen daher raten, sich in der Klinik vorzustellen. Dort kann Ihre Frau zunächst untersucht und dann dem Bedarf entsprechend behandelt werden, das kann auch heißen, dass die Geburt eingeleitet wird. Grüßen Sie Ihre Frau, ich wünsche Ihnen allen dreien alles Gute!

24
Kommentare zu "Können wir eine Einleitung verlangen?"
Es wurden noch keine Kommentare verfasst! Schreibe doch einen.

Kommentar verfassen


Das könnte dich auch interessieren:


Frag das babyclub.de Hebammenteam!
Jetzt kostenlos persönliche Frage stellen: