Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"Verkalkte Plazenta in der 30. Woche"

Anonym

Frage vom 05.10.2007

Hallo,
ich bin jetzt in der 30. SSW, mein Frauenarzt hat gesagt meine Plazenta wäre verkalkt und hat meine SSW um 2 Wochen zurück datiert. Ich bin keine Raucherin. Zudem wäre zu wenig Fruchtwasser vorhanden. Meinem Baby geht es aber gut und ich fühle mich auch top fit. Muss ich mir jetzt sorgen machen? Warum ist meine Plazenta jetzt schon verkalkt?

Antwort vom 08.10.2007

Verkalkungen der Plazenta treten meist erst um den Termin auf; da ist die Plazenta "alt" und hat ihre Funktion erfüllt. In der 30. SSW ist das noch ein bisschen früh; die Frage ist, ob Ihr Kind bis zum Termin optimal versorgt wird. Woher die Verkalkungen kommen, ist nicht sicher zu sagen, wichtig ist vor allem, auf die Entwicklung des Kindes zu achten. Was Sie tun können ist gut und ausgewogen essen und trinken, gut atmen und damit für "Frische Luft" auch fürs Baby sorgen. Sie können das Problem auch mit Ihrer Vorsorge-Hebamme ansprechen bzw sich eine Hebamme suchen, die Sie beraten kann, sollten Sie bisher noch keine haben. Sie und Ihr Kind sollten jetzt häufiger als bisher "überwacht" werden, die Verkalkungen und die geringe Fruchtwassermenge sind Gründe, auf jeden Fall genauer hinzuschauen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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Kommentare zu "Verkalkte Plazenta in der 30. Woche"
Kommentar vom 14.08.2011 16:41
Verkalkung an der Plazenta
Hallo, ja so eine Nachricht kann schockieren. Wichtig ist jetzt besonders der Kontakt zur betreuenden Hebamme. Wenn Sie noch keine angesprochen haben, wäre das jetzt der ichtige Zeitpunkt! :) Wir haben ja immer einen individuellen Tipp für unsere Patienten und da gibz es bestimmt auch etwas für Sie. Wichtig wäre auch ersteinmal "Bettruhe". Liegen statt sitzen fördert die Durchblutung im Bauchraum. Somit gelangen auch mehr Nährstoffe zu Ihrem Kind. Auch ist auf ausreichende Menge Flüssigkeitszufuhr und eine Ernährung mach den 5-Elementen zu beachetn. Akupunktur würde auch helfen, um das Chi im Bereich Plazenta und Gebärmutter anzuheben. Das alles sollten Sie mit Ihrer Hebamme besprechen die Sie liebevoll begleitet.
Viel Glück! Ihre Nicole Speer

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